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16. März 2006 | Allgemeines

EU-Fernsehrichtlinie schützt Verbraucher nicht vor Irreführung

Bundesländer gegen Product Placement

Der BDZV hat die Entscheidung des Bundesrates vom 10. März 2006 begrüßt, die von der EU geplante Legalisierung von Produktplatzierungen im Fernsehen abzulehnen. Die Bundesländer hatten festgestellt, dass die entsprechenden Änderungspläne für die EU-Fernsehrichtlinie nicht geeignet seien, eine Irreführung des Verbrauchers auszuschließen und die redaktionelle Unabhängigkeit zu sichern.

In der Vergangenheit hatten der BDZV wie auch andere Medienverbände und Verbraucherorgani­sationen den von EU-Kommissarin Reding vorge­stellten Richtlinienentwurf kritisiert. So sei die Trennung von redaktionellen Inhalten und Wer­bung ein Grundpfeiler unabhängiger Berichter­stattung und unverzichtbar für glaubwürdige Me­dienangebote.

„Wir erwarten angesichts dieser deutlichen Aussage des Bundesrates, dass die Bundesre­gierung im EU-Ministerrat für eine Änderung des Richtlinienentwurfes kämpfen wird“, erklärte BDZV-Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff. Dies gelte umso mehr, als sich auch der Staatsminis­ter für Kultur und Medien, Bernd Neumann, in jüngster Vergangenheit kritisch zu den EU-Plänen geäußert habe.

Mit einem Abschluss der Diskussion über die geplante Änderung der Fernsehrichtlinie wird nicht vor dem Jahr 2007 gerechnet.

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