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21. September 2011 | Allgemeines

Erstmals Crossmedia-Reichweite für Zeitungen ausgewiesen

Regionale Abonnementblätter erreichen zwei Drittel der Bürger


Regionale Abonnementzeitungen erreichen mit ihren Printausgaben (LpA) und Online-Auftritten (Nutzer pro Monat, NpM) 68,8 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung. Das ist das Ergebnis der aktuellen VerbraucherAnalyse 2011, die am 20. September 2011 in Berlin vorgestellt wurde.

crossmedia reichweiteAuf Initiative der ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft (Frankfurt) wird jetzt auch für die Online-Angebote der regionalen Abonnementzeitungen eine Gesamtreichweite ausgewiesen, so wie es sie für Printmedien schon lange gibt. Aus beiden Reichweiten gemeinsam lässt sich die sogenannte Crossmedia-Reichweite ausweisen.

„Regionale Abonnementzeitungen gewinnen mit der Gesamt-Nettoreichweite aus Print und Online gegenüber der reinen Printreichweite 13 Prozentpunkte. Das sind 9,2 Millionen zusätzliche Leser“, so die ZMG. Am größten ist der Zugewinn mit über 25 Prozentpunkten bei den jungen Lesern zwischen 14 und 29 Jahren und bei den 30- bis 49-Jährigen mit knapp 17 Prozentpunkten. Jeder Fünfte (21 Prozent) nutzt sowohl die Print- als auch die Online-Ausgabe der Regionalzeitungen. 60 Prozent greifen ausschließlich zur gedruckten Fassung, und 19 Prozent lesen ihre Zeitung nur Online. „Themen setzen, Diskussionen anstoßen, Missstände aufdecken – ihren Kernnutzen haben die deutschen Zeitungen erfolgreich in die Online-Welt übertragen. Sie entwickeln sich zunehmend vom reinen Printprodukt zu crossmedialen Medienmarken“, betont ZMG-Geschäftsführer Markus Ruppe.

crossmedia reichweite detailAn der erstmals ausgewiesenen Crossmedia-Reichweite beteiligen sich: „Neue Presse/Hannoversche Allgemeine Zeitung“ (Verlagsgesellschaft Madsack), „Rhein-Main-Presse“ (Verlagsgruppe Rhein Main), „Hessische/Niedersächsische Allgemeine“ (Dierichs Verlag), „Stadt-Anzeiger“, „Express“ (jeweils Mediengruppe M. DuMont Schauberg) sowie „Kölnische Rundschau“. Außerdem haben „Stuttgarter Zeitung“/“Stuttgarter Nachrichten“ (Stuttgarter Zeitung Verlagsgesellschaft), „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ (WAZ Mediengruppe), „Rheinische Post“ (Mediengruppe RP), ZG "Ruhr Nachrichten" sowie „Hamburger Abendblatt“ und „Berliner Morgenpost“ (beide Axel Springer Verlag) ihre Unterstützung bekundet.

Ort: Frankfurt

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