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30. Oktober 2014 | Allgemeines

Erster „Welttag gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten“

Reporter ohne Grenzen zeigen zehn exemplarische Fälle auf

Themen: Ausland, Pressefreiheit

Der 2. November 2014 wird zum ersten „Welttag gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten“ („International Day to End Impunity") ausgerufen. Er geht auf einen Beschluss der UN-Vollversammlung vom vergangenen Dezember zurück und soll künftig jährlich auf die fortdauernde Untätigkeit vieler Staaten zur Bekämpfung dieser Missstände aufmerksam machen.

endimputy enAnlässlich des Welttags fordert Reporter ohne Grenzen mehr internationale Anstrengungen, um Gewalttaten an Medienschaffenden zu verhindern und zu verfolgen. Weltweit seien 2013 mindestens 80 Journalisten wegen ihrer Arbeit getötet worden, in diesem Jahr seien es bislang 56, heißt es in einer Pressemitteilung der Organisation. Darunter Journalisten, die in Krisenregionen wie Syrien, dem Irak, dem Osten der Ukraine oder dem Gazastreifen umgekommen sind – oder die wie die US-Reporter James Foley und Steven Sotloff von Extremisten hingerichtet wurden.

Die meisten Journalisten würden jedoch außerhalb von Kriegsgebieten sterben – oft, weil sie über Machtmissbrauch, Korruption, organisierte Kriminalität oder Menschenrechtsverletzungen berichtet haben. So seien allein in vier Ländern Lateinamerikas – Mexiko, Honduras, Brasilien und Kolumbien – seit der Jahrtausendwende mehr als 200 Journalisten, Blogger und andere Medienschaffende ermordet worden.

Zum erstmals stattfindenden Welttag gegen Straflosigkeit hat Reporter ohne Grenzen zehn exemplarische Fälle solcher Verbrechen an Journalisten zusammengestellt, die teils seit vielen Jahren ohne Strafe geblieben seien. (Hier als PDF zum Download verfügbar)

Mehr Informationen zum „Day to End Impunity“ und ein Video des globalen Netzwerks International Freedom of Expression eXchange (IFEX), das den internationalen Welttag mit initiiert hat, finden sich hier.

Dem Thema „Pressefreiheit“ widmet sich auch ein länderübergreifender Jugendwettbewerb, der zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai 2015 startet. Der BDZV hat den Wettbewerb für junge Kreative gemeinsam mit dem Verband Österreichischer Zeitungen, dem Verband Schweizer Medien sowie der GROUP Edit Press Luxembourg ins Leben gerufen, um länderübergreifend Printsujets zu entwickeln, die sich mit dem Thema Pressefreiheit auseinandersetzen. Mehr dazu hier.

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