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26. Juni 1997 | Recht

Erste Zertifizierungsstelle für digitale Unterschriften

Nachdem das Gesetz über Informations- und Kommunikationsdienste die rechtliche Grundlage für die Geltung von digitalen Signaturen geschaffen hat, wurde in Hamburg vom Deutschen Forschungsnetz (DFN) die erste Zertifizierungsstelle eingerichtet. Hier soll - ähnlich wie bei einem Einwohnermeldeamt - jeder, der die neue Technik nutzen möchte, vorsprechen und ein Muster seiner elektronischen Unterschrift hinterlegen. Dieser hinterlegte Signaturteil ist öffentlich. Mit ihm lassen sich persönliche Dokumente lediglich überprüfen und nicht erzeugen. Das entsprechende Gegenstück ist geheim und bleibt in der Obhut des Bürgers. Das Zusammenwirken dieser beiden Codierungselemente sorgt für eine rasche Überprüfung der Authentizität von Dokumenten. Neben der Zertifizierungsstelle in Hamburg sollen in Zukunft auch DFN-Mitglieder, hauptsächlich Universitäten, mit dieser Aufgabe betraut werden. Auch Privatunternehmen sollen vom Bundesamt für Post und Telekommunikation Lizenzen für die Aufbewahrung von Unterschriftsproben der Bürger erhalten können.

Quelle: "Süddeutsche Zeitung", 19.6.1997

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