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02. Februar 2010 | Namen und Nachrichten

Ernst Cramer gestorben

Ernst Cramer, langjähriger Vorstandsvorsit­zender der Axel-Springer Stiftung und ehemali­ger Herausgeber der „Welt am Sonntag“ (Berlin), ist am 19. Januar 2010 im Alter von 96 Jahren verstorben. Dr. Mathias Döpfner, Vorstandsvor­sitzender der Axel Springer AG, würdigte die Verdienste Cramers: „Er war nach Axel Springer die prägendste Figur des Verlags. Er war bis zum Schluss voller Zuversicht und Pläne“. Der am 28. Januar 1913 geborene Cramer erlernte zunächst den Beruf des Kaufmanns. Die Nazis schickten ihn ins Konzentrationslager Buchenwald, 1939 konnte er in die USA emigrieren. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er für die „Neue Zei­tung“ in München, danach für die Presseagentur „United Press“ und wurde 1958 stellvertretender Chefredakteur der „Welt“. Ernst Cramer galt als einer der engsten Berater und Freunde des Ver­legers Axel Springer. Von 1983 bis 1999 wirkte er als Mitglied des Aufsichtsrats der Axel Sprin­ger Verlag AG. Ernst Cramer ist für sein Wirken insbesondere für die deutsch-israelische Freund­schaft vielfach ausgezeichnet worden, unter an­derem mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband, der Leo-Baeck-Medaille und der Ehrendoktorwürde der Bar-Ilan-Universität in Israel sowie dem Heinz-Galinski-Preis. Die Stadt Augsburg ernannte ihn 2003 zu ihrem Ehrenbür­ger.

Ort: Berlin

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