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16. Mai 2002 | Allgemeines

Erneut keine Einigung in der Druckindustrie

Verhandlungen werden am 22. Mai fortgesetzt

Die Verhandlungen in der Druckindustrie am 14. Mai 2002 sind erneut vertagt worden. Wie der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) mitteilte, sei die Gewerkschaft ver.di bei ihrer Festlegung geblieben, dass ein Abschluss unter 3,6 Prozent nicht machbar sei. Die Arbeitgeber hätten verschiedene Lösungsmöglichkeiten diskutiert, „die alle zu keinem Ergebnis führten“.

Der bvdm machte deutlich, dass sowohl die Ursprungsforderung der Gewerkschaft (6,5 Prozent mehr sowie eine Erhöhung der Jahresleistung) als auch die 3,6 Prozent als letztes Wort für die Druckindustrie „nicht tragbar seien“. Die Lage sei in allen Bereichen der Druckindustrie schlecht. Die Zeitungshäuser klagten über einen drastischen Rückgang der Anzeigenaufträge – im zweistelligen Bereich. Ferner kämpften die Akzidenzdruckereien „verzweifelt um jeden Auftrag“.

 

In dieser Situation halte der bvdm an seiner Maxime fest: „Ein Tarifabschluss darf den Betrieben und den Arbeitsplätzen nicht schaden – genau das würde aber bei einer Umsetzung der ver.di-Vorstellungen geschehen.“ Die Verhandlungen werden voraussichtlich am 22. Mai im Raum Frankfurt/Main fortgesetzt.

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