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04. September 2003 | Ausland

Erneut Journalist auf den Philippinen erschossen

Der Hörfunkjournalist Noel Villarante ist am 19. August 2003 von zwei Männern vor seiner Wohnung in Santa Cruz auf den Philippinen erschossen worden. Villarante hatte wiederholt über Korruption und illegales Glücksspiel berichtet. Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) zeigte sich bestürzt über die Ermordung des Journalisten. Der Verdacht liege nahe, dass er wegen seiner kritischen Recherchen getötet worden sei, erklärte RoG und forderte Innenminister José D. Lina auf, bei den örtlichen Polizeibehörden zu intervenieren, damit die Täter identifiziert und bestraft würden. Zugleich appellierte die Organisation eindringlich an die Regierung der Philippinen, endlich Maßnahmen zum Schutz von Journalisten zu ergreifen. „Mörder von Journalisten kommen in der Regel ungestraft davon. Das ist Anreiz für Auftragskiller und deren Auftraggeber, Journalisten, die sich nicht einschüchtern lassen, aus dem Weg zu räumen“, meinte RoG. Noel Villarante, Journalist beim Radiosender DZJV und der Lokalzeitung „Laguna Score“, ist bereits der fünfte Presseangehörige, der dieses Jahr auf den Philippinen ermordet wurde. Seit 1986 wurden hier nach Angaben von RoG 40 Journalisten in Ausübung ihres Berufs umgebracht. Kontakt: Reporter ohne Grenzen, Sabina Strunk, Telefon: 030/6158585, E-Mail: presse@reporter-ohne-grenzen.de.

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

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