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24. Juli 2008 | Allgemeines

Erhöhter Kostendruck

Druckindustrie senkt Umsatzprognose

Die deutsche Druckindustrie hat ihre Um-satzprognose für das laufende Jahr gesenkt. Es sei nur noch mit einer Zunahme des Um-satzes um 1,5 Prozent zu rechnen, teilte der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) am 23. Juli 2008 in Frankfurt am Main mit. Zum Jahreswechsel war der Verband noch von 1,8 Prozent ausgegangen. Hintergrund seien der „gedämpfte private Konsum“ und die Werbe-flaute. Die Druckindustrie hängt zu fast zwei Dritteln von den Werbeaufwendungen der Wirtschaft ab.

Im vergangenen Jahr und auch in den ersten Monaten 2008 hatte die Druckindustrie nach An­gaben des bvdm ihren Wachstumstrend noch fortsetzen können. Die Umsätze kletterten 2007 real um 2,4 Prozent auf 14,2 Milliarden Euro. Dabei stiegen die Umsätze mit ausländischen Auftraggebern überproportional um 6,9 Prozent, im Inland habe es ein moderates Umsatzwachs­tum von 1,6 Prozent gegeben.

Wie Verbandspräsident Rolf Schwarz anläss­lich der Jahrespressekonferenz erläuterte, steht die Branche vor allem wegen der hohen Kosten für Energie, Farbe und Papier unter erhöhtem Kostendruck. Allein Druckpapier habe sich im Jahr 2007 durchschnittlich um 3,5 Prozent ver­teuert, während die Preise für Druckleistungen stagnierten und in einigen Segmenten sogar zu­rückgegangen seien. „Kein Unternehmen kann Produkte und Leistungen auf Dauer zu Selbst­kosten oder darunter anbieten. Deshalb sind Preiserhöhungen in unserer Branche unvermeid­lich“, kündigte Schwarz an. Erstmals seit sechs Jahren kam es laut bvdm in der Branche 2007 wieder zu einem Anstieg der Beschäftigung um 2,3 Prozent. Insgesamt sind in der Druckindustrie rund 173.000 Arbeitnehmer in rund 11.000 Be­trieben tätig.

Darüber hinaus präsentierte der Druckverband seine „Klimainitiative“, die es Mitgliedsbetrieben erlauben soll, mit einem verbandseigenen Klima­rechner die CO2-Emmissionen „verursachungs­gerecht für einzelne Produkte auszuweisen“. Ziel der Initiative ist es, das Bewusstsein für die Klimarelevanz beim Drucken zu erhöhen und Maßnahmen zur Steige­rung der Energieeffizienz zu fördern.

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