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15. Oktober 2015 | Kinder-Jugend-Zeitung

Erfolgreiches Projekt: „Zeitung und Ausbildung in Hessen“

Themen: Junge Leser, Ausbildung

Rund 200 Gäste konnte der Geschäftsführer des Verbandes Hessischer Zeitungsverleger (VHZV), Dirk Glock, zur Abschlussveranstaltung in dritter Auflage von „Zeitung und Ausbildung in Hessen“ begrüßen. Steffen Ehrmann ("Oberhessische Presse", Marburg), Mitglied der Projektgruppe, erläuterte den Ablauf und die Ziele des Projekts: Über 200 Auszubildende aus über 70 Unternehmen hätten sich an dieser dritten Projektauflage beteiligt und dabei sechsmal die Woche einen von 25 Zeitungstiteln gelesen, die zur Auswahl standen.

Zeitzbd_und_Ausbildung.JPGEine rege Teilnahme wünsche man sich auch für die vierte Auflage, die bereits Anfang September 2015 gestartet sei. Er sei überzeugt, dass die Teilnahme „die Auszubildenden zu 'wertvolleren' Mitarbeitern der Unternehmen gemacht“ hätte. Denn: „Zeitungsleser sind Besserwisser, und das im ganz positiven Sinn“. Er sehe das Projekt, dessen Schirmherr Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier ist, als kostengünstige Weiterbildungsmaßnahme, insbesondere angesichts immer größer werdender Probleme von Unternehmen, für Ausbildungsplätze „Bewerber zu finden, die alle Auflagen erfüllten“.

Prof. Dr. Gregor Daschmann (Institut für Publizistik der Universität Mainz, forum! Marktforschung), verantwortlich für die wissenschaftliche Konzeption und Auswertung, zeigte anhand zahlreicher Grafiken, dass die Auszubildenden zum einen mit durchschnittlich 20 Minuten täglichem Zeitungsstudium „doppelt so viel gelesen haben“ wie sonst 14- bis 19-Jährige. Gegenüber einer Kontrollgruppe von nicht-zeitungslesenden Auszubildenden konnte er zudem im Vergleich „deutliche Steigerungen bei intellektuellen Fähigkeiten“ dokumentieren, sei es nun in puncto Wortschatz, Grammatik, Textverständnis oder Konzentrationsfähigkeit. Der Anteil der Teilnehmer, der sich „durch Zeitunglesen gut informiert fühlt“, sei deutlich höher als in der Kontrollgruppe.

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