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28. Februar 2013 | Allgemeines

Entwicklungsminister Dirk Niebel: Erfolgreiche Entwicklungspolitik braucht starkes Engagement

BDZV verleiht Bürgerpreis der deutschen Zeitungen an Nora Weisbrod

Themen: Preise, Bürgerpreis, Köpfe

„Wir brauchen aufmerksame, engagierte und manchmal auch mutige Menschen, die mit ihrem Talent und ihren Ideen für eine bessere Welt und insbesondere für eine bessere Zukunft benachteiligter Kinder und Jugendlicher in dieser Welt arbeiten. Wir brauchen Zeitungen, die über diese Menschen berichten und ihre Arbeit positiv verstärken.“ Das sagte BDZV-Präsident Helmut Heinen am 21. Februar 2013 in Berlin anlässlich der Verleihung des Bürgerpreises der deutschen Zeitungen an Nora Weisbrod. Die Jury – alle Chefredakteure der im BDZV organisierten Verlage – hatte der Gründerin der Aktion Tagwerk die mit 20.000 Euro dotierte Ehrung für ihr Engagement für nachhaltige Hilfsprojekte in Afrika zugesprochen.

„Wir brauchen aufmerksame, engagierte und manchmal auch mutige Menschen, die mit ihrem Talent und ihren Ideen für eine bessere Welt und insbesondere für eine bessere Zukunft benachteiligter Kinder und Jugendlicher in dieser Welt arbeiten. Wir brauchen Zeitungen, die über diese Menschen berichten und ihre Arbeit positiv verstärken.“ Das sagte BDZV-Präsident Helmut Heinen am 21. Februar 2013 in Berlin anlässlich der Verleihung des Bürgerpreises der deutschen Zeitungen an Nora Weisbrod. Die Jury – alle Chefredakteure der im BDZV organisierten Verlage – hatte der Gründerin der Aktion Tagwerk die mit 20.000 Euro dotierte EhrDer Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel, würdigte Nora Weisbrod vor rund 120 geladenen Gästen aus Politik und Medien in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz. Dirk Niebel: „Entwicklungspolitik ist keine staatliche Aufgabe allein. Entwicklungspolitik braucht, um erfolgreich zu sein, starkes Engagement in Zivilgesellschaft und Wirtschaft. Nora Weisbrod und ihre Initiative können deshalb Vorbild sein für andere Menschen.“

„Diese Auszeichnung gilt allen Schülerinnen und Schülern, die sich mit dem Team von Aktion Tagwerk für Gleichaltrige in Afrika engagiert haben“, betonte Nora Weisbrod. Die Zeitungen seien für dieses Engagement unverzichtbar. Sie berichteten über die Aktionen und würden selbst Teil der Kampagne, weil sie vielfach Hilfsprojekte in Wort und Bild vorstellten. Mit dem Preisgeld würden, kündigte die Preisträgerin an, zwei neue Projekte in Ruanda und Burundi finanziert: In Ruanda erhalten 500 Kinderfamilien Solarlampen; in Burundi wird ein Drop-in-Center für junge Mädchen und alleinerziehende Mütter ausgestattet.
Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Band The Mahu Gang aus Mosambik. Ein Video von der Preisverleihung kann auf der Website des BDZV www.bdzv.de aufgerufen werden.
„Dein Tag für Afrika“ am 18. Juni
Nora Weisbrod (29) gründete 2002 noch als Jugendliche den gemeinnützigen Verein „Aktion Tagwerk“, der zunächst in Rheinland-Pfalz und heute im gesamten Bundesgebiet die Kampagne „Dein Tag für Afrika“ organisiert. Schülerinnen und Schüler arbeiten einen Tag lang freiwillig in Unternehmen, bei Freunden und Bekannten oder veranstalten sonstige Schulaktionen. Das Entgelt kommt Bildungsprojekten für Kinder und Jugendliche in Ruanda, Burundi und Südafrika zugute. Am „Tag für Afrika 2012“ beteiligten sich rund 200.000 Schüler, die 1,4 Millionen Euro für den guten Zweck erarbeiteten und dabei zugleich selbst erste Erfahrungen in der Berufswelt sammelten. 2013 findet "Dein Tag für Afrika" am 18. Juni statt.

Bisher als Bürger des Jahres gewürdigt wurden 2010 Thomas Beckmann (nominiert von der „Rheinischen Post“, Düsseldorf) und 2011 das Ehepaar Birgit und Horst Lohmeyer (nominiert von der „Ostsee-Zeitung“, Rostock). Der Solo-Cellist Beckmann hat die in 100 deutschen Städten aktive Obdachlosenhilfe-Organisation „Gemeinsam gegen Kälte“ gegründet. Birgit und Horst Lohmeyer engagieren sich in dem Örtchen Jamel (Mecklenburg-Vorpommern) gegen Neonazis und rechte Gewalttäter. Bei der aktuellen Preisträgerin handelt es sich um eine Nominierung von „Allgemeiner Zeitung“ (Mainz) und „Wiesbadener Kurier“.

Ausgezeichnet als „Deutschlands Bürger/Bürgerin des Jahres“ werden Personen, die auch jenseits ihrer eigentlichen Profession Herausragendes für die Gesellschaft leisten. Die deutsche Nationalität ist ausdrücklich nicht Voraussetzung. Weitere Informationen zum Preis und alle Nominierten im Portrait finden sich unter www.buergerpreis-der-zeitungen.de.
ung für ihr Engagement für nachhaltige Hilfsprojekte in Afrika zugesprochen.

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