Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

11. Oktober 2001 | Allgemeines

ENPA: Nur Zeitungen erreichen Öffentlichkeit direkt

Verleger kritisieren Vorschläge der EU zur Informationspflicht börsennotierter Unternehmen

Mit deutlicher Kritik hat der Europäische Zeitungsverlegerverband (ENPA) auf ein so genanntes Konsultationspapier der Europäischen Kommission reagiert, wonach die Informationspflichten börsennotierter Unternehmen von den Tageszeitungen ins Internet verlagert werden könnten.

Dabei stellte die ENPA klar, dass die Öffentlichkeit nur mit Hilfe der Zeitungen direkt erreicht wird. Allein Zeitungen, in denen die Zahlen aller zur Offenlegung verpflichteten Unternehmen dokumentiert würden, könnten Investoren und anderen interessierten Gruppen einen umfassenden Überblick bieten. Dieser sei mit Einzelinformationen auf den jeweiligen Internetseiten der Unternehmen nicht gewährleistet.

 

Die zuständige Generaldirektion Binnenmarkt in der Europäischen Kommission hatte in ihrem Konsultationspapier die Auffassung vertreten, dass künftig alle Informationen, die ein Unternehmen regelmäßig und ad hoc veröffentlichen muss, auch auf die offizielle Internetseite des Unternehmens gestellt werden können. Die geltenden Bestimmungen, wonach die einschlägigen Informationen in einer oder mehreren Zeitungen – oder einem entsprechendem Medium – zu veröffentlichen sind, sind nach Meinung der Generaldirektion in Zeiten des Internets als überholt anzusehen.

zurück