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29. November 2001 | Allgemeines

ENPA kritisiert Konzentration am Papiermarkt

EU-Kommission billigt Haindl-Verkauf

Die EU-Kommission hat den Verkauf des Zeitungsdruckpapierherstellers (Augsburg) an die finnische UPM-Kymmene-Gruppe gebilligt.

Der Europäische Zeitungsverlegerverband (ENPA) in Brüssel bedauerte diese Entscheidung. Haindl sei der letzte große unabhängige Papierhersteller in Familienbesitz in Europa. Die EU-Kommission dulde damit ein Oligopol von vier nordeuropäischen Konzernen, deren gemeinsame Dominanz offensichtlich sei.

 

Der Europäische Zeitungsverlegerverband hatte gegen den Verkauf Einspruch eingelegt mit der Begrünung, dass dies am Papiermarkt zu einer hohen Konzentration der Hersteller führen werde. Angesichts explodierender Preise für Zeitungsdruckpapier und knapper Kapazitäten seien viele Verleger bereits gezwungen gewesen, ihre Publikationen zu reduzieren. „Deshalb bedeutet die Entscheidung, den Verkauf zuzulassen, einen schweren Schlag für die Verlage wie für ihre Leser“, erklärte ENPA-Geschäftsführer Dietmar Wolff. Kontakt: ENPA, Dietmar Wolff, Telefon 0032/2/5510190, Fax 0032/2/5510199, E-Mail wolff@enpa.be.

 

Internet: www.enpa.be

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