Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

02. November 2004 | Allgemeines

Energiekosten belasten Papierindustrie

VDP: Umsatzsteigerung geringer als Absatzsteigerung

Die Bilanz der deutschen Papierindustrie wird zunehmend durch steigende Energiepreise und Steuern belastet. Trotz guter Mengenentwicklung verlaufe die Entwicklung der Erlöse im dritten Jahr in Folge nicht parallel, beklagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Papierfabriken (VDP), Klaus Windhagen, am 11. Oktober 2004 in Bonn. Das bedeutete eine „dramatische Entwicklung für unsere Unternehmen“.

Die deutsche Papierindustrie meldet nach den ersten acht Monaten des laufenden Jahres eine Absatzsteigerung um 5,4 Prozent im Vergleich zum Jahr 2003. Dem steht jedoch nur eine Umsatzsteigerung von 1,9 Prozent gegenüber, was einen Preisverfall von mehr als drei Prozent bedeutet.

Der VDP weist darauf hin, dass die Papierindustrie eine „energieintensive Branche“ sei. Sie werde deshalb „besonders stark durch vornehmlich ökologisch begründete Belastungen wie Energiesteuern, KWK- und EEG-Umlage sowie durch steigende Preise bei Gas, Öl und Strom“ getroffen. Derzeit machten die Energiekosten für die Produktion von Papier, Karton und Pappe einen Anteil von durchschnittlich zehn Prozent der Gesamtkosten aus. Ab 2005 werde sich die bevorstehende LKW-Maut als zusätzlicher Kostentreiber für die Unternehmen auswirken, warnte Windhagen. Der VDP befürchte mittelfristig „negative Konsequenzen für die Investitions- und Innovationsfähigkeit der ausgesprochen kapitalintensiven Branche“ in Deutschland.

 

Internet: www.vdp-online.de

zurück