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21. Dezember 2006 | Namen und Nachrichten

Elisabeth Noelle-Neumann 90

Professor Dr. Elisabeth Noelle-Neumann, Wis­senschaftlerin, Autorin und Gründerin des Insti­tuts für Demoskopie Allensbach, hat am 19. De­zember 2006 ihr 90. Lebensjahr vollendet. BDZV-Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff würdigte in seiner Geburtsadresse, dass die Jubilarin mit ihrer Arbeit auch den Zeitungen in Deutschland einen unschätzbaren Dienst er­wiesen habe. Wei­ter rühmte der BDZV Noelles persönliches Enga­gement für den Wert des Lesens in der Gesell­schaft. Geradezu sprichwörtlich wurde ihr Satz: „Nur eine Gesellschaft, die liest, ist eine Gesell­schaft, die denkt.“ Noelle hatte Geschichte, Zeitungswissenschaft und Amerikanistik in Berlin, München, Königsberg und den USA studiert. 1940 promovierte sie in Berlin mit der Dissertation „Meinungs- und Massenfor­schung in USA“ und wirkte dann fünf Jahre lang als Redakteurin in verschiedenen Zeitungen. Heute ist sie nach Angaben der „Frankfurter Rundschau“ die letzte lebende Redakteurin der berühmten und von den Nazis schließlich verbo­tenen „Frankfurter Zeitung“. 1947 gründete Noelle mit ihrem Mann Erich Peter Neumann das erste deutsche Meinungsforschungsinstitut – das Insti­tut für Demoskopie Allensbach. Elisabeth Noelle-Neumanns wissenschaftliche Verdienste und Ehrungen sind mannigfaltig. Weltweit vermutlich die größte Beachtung hat der von ihr geprägte Begriff der „Schweigespirale“ gefunden. Der BDZV hat sich bereits kurz nach seiner Gründung 1954 immer wieder der Dienste des Instituts für Demoskopie Allensbach versichert, das bis heute großes Interesse und Engagement für das Qua­litätsmedium Tagezeitung entwickelt.

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