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26. November 2004 | Ausland

Elfenbeinküste: Staatliche Medien schüren Gewalt

Die staatlichen Medien in der Elfenbeinküste werden zunehmend zum Sprachrohr der Regierung und ihrer Verbündeten, kritisiert die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG). Propaganda, Desinformation und Anstiftung zur Gewalt seien an der Tagesordnung; Rundfunk und Fernsehen dienten vor allem dazu, Ausschreitungen zu organisieren. Das habe eine Auswertung der staatlichen Fernseh- und Radioprogramme durch ROG Anfang November 2004 ergeben. Zitiert werden beispielsweise Sendungen der staatlichen Rundfunkanstalten Radio Côte d’Ivoire (CRI) und RadioTélèvision Ivoirienne (RTI), bei denen Hörer zwischen Heimatliedern im Studio anrufen und Frankreich samt Präsident Jacques Chirac verwünschen könnten. Der Moderator gratuliere anschließend zum gezeigten Patriotismus. Zudem schürten Sendungen mit Hass-Aufrufen und dem Verbreiten von Halbwahrheiten die Gewalt weiter. Vor diesem Hintergrund forderte Reporter ohne Grenzen die staatlichen Medien der Elfenbeinküste zu mehr Verantwortung auf. Sie seien zur wichtigsten Informationsquelle geworden, nachdem die Büros der großen Oppositionszeitungen „24 Heures“, „Le Patriote“ und „Nouveau Réveil“ in der vergangenen Woche verwüstet worden waren. Kontakt: Reporter ohne Grenzen, Katrin Evers, Telefon: 030/ 6158585; E-Mail: presse@reporter-ohne-grenzen.de.

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

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