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06. Juni 2005 | Digitales

Elektronisches Papier umweltschädlich?

Mit den Marktchancen von elektronischem Papier vor dem Hintergrund der sich wandelnden Mediennutzung beschäftigt sich eine Studie des Instituts für Zukunftsstudien und Technologiebewertungen (IZT). Daneben vergleicht die Studie auch die Ökobilanzen von diesen so genannten Folienzeitungen mit den klassischen Printprodukten. Zwar würden die neuen Endgeräte die Umwelt deutlich weniger belasten als heutige PCs oder Laptops, der Energieverbrauch durch individualisierte Datenübertragungen über energieaufwendige UMTS-Netze würde diese Einsparung aber überkompensieren, so dass eine zehn- bis 40-fach höhere Umweltbelastung gegenüber dem Lesen der gedruckten Zeitung das Ergebnis sei. Die Autoren der Studie sehen daher alternative Datenübertragungswege wie beispielsweise das digitale Rundfunknetz DAB als sinnvoller an: „Die Zeitungen auf elektronischem Papier haben durch ihren vergleichsweise geringen Herstellungsaufwand große ökologische Vorteile, die sie bei der Verbreitung über digitale Rundfunknetze voll ausspielen könnten“, so IZT-Projektleiter Siegfried Behrendt. Die gesamte Studie ist unter www.izt.de/publikationen/werkstattberichte/wb66_-_dematerialisierung_e-paper.html als Download verfügbar. Fotos und auch ein Video der neusten Philips-Prototypen von elektronischem Papier finden sich unter www.polymervision.com/New-Center/Downloads/Index.html.

 

Quelle: ibusiness.de, 18.5.2005

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