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05. September 2005 | Allgemeines

Einschränkungen für Sportjournalisten teilweise aufgehoben

DFL und VDS einigen sich über Arbeitsbedingungen in Mixed-Zone

Als Reaktion auf die Proteste des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS) und des BDZV hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) die Arbeitsbedingungen der Journalisten in den Mixed-Zonen der Bundesliga-Stadien wieder geändert.

Demnach dürfen alle Journalisten mit einer entsprechenden Akkreditierung direkt nach dem Schlusspfiff in der Mixed-Zone Interviews mit Spielern oder Trainern führen. Die Live- und Erstverwerter des Fernsehens haben aber weiterhin für die Dauer von zehn Minuten nach dem Schlusspfiff Exklusivität. Ihnen müsse für diesen Zeitraum ein bestimmter Raum (in der Regel Stadioninnenraum oder Mixed-Zone) zur Verfügung gestellt werden, "in dem sie ungestört arbeiten können", hieß es in einer Pressemitteilung der DFL. Der BDZV hatte die DFL am 10. August aufgefordert, "sämtliche Restriktionen gegen Sportjournalisten unverzüglich aufzugeben". (siehe BDZV Intern Nr. 18. vom 18. August 2005). Anlass für den Protest der Zeitungsverleger waren die neuen Medienrichtlinien der DFL. Diese sehen auch weiterhin unter anderem das Verbot der Live-Berichterstattung im Internet in Form von Fotos und Texten vor.

Der BDZV bekräftigte, dass dies eine unzumutbare Behinderung der journalistischen Arbeit sei. Die Zeitungsverleger hofften, dass es möglichst bald zu einem Spitzentreffen mit der DFL kommt, bei dem die strittigen Punkte erörtert werden sollen.

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