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16. April 2004 | Marketing

Eine Seite „Bild“ für den Kanzler

Die „Bild“-Zeitung hat Bundeskanzler Gerhard Schröder anlässlich seines 60. Geburtstags am 7. April 2004 auf ungewöhnliche Art geehrt: Die letzte Seite des Blatts wurde zur Seite eins gemacht, „wie er sie sich wünscht“. Und mit lauter Nachrichten, die den Bundeskanzler „freuen“: etwa dass Präsident Bush ihn um Vergebung bittet, die CDU sich auflöst, Oskar Lafontaine auswandert und Michael Schumachers Ferrari-Rot künftig sozialdemokratisch leuchtet. Einen Wermutstropfen haben die „Bild“-Gratulanten in ihren Geburtstagswein gegossen: Seine Frau werde der Kanzler in nächster Zeit seltener sehen, hieß es auf der Sonderseite, sie werde nämlich Chefredakteurin der Boulevardzeitung. Kai Diekmann, Chefredakteur der „Bild“, kommentierte die schöne Anstrengung für Gerhard Schröder mit den Worten: „Der Medienkanzler wird 60. Das müssen wir angemessen würdigen – zumal wir diese einmalige Gelegenheit nicht verpassen wollen, wirklich positiv über den Kanzler zu berichten.“ Zwischen Schröder und der „Bild“ war es in den vergangenen Wochen zu Verstimmungen gekommen. Der Bundeskanzler hatte sich über die Art und Weise beschwert, wie die Zeitung über die Regierungsarbeit berichtet hatte, und beschlossen, dem Blatt vorerst keine Interviews mehr zu geben.

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