Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

05. November 2007 | Digitales

Eine Heimatadresse im Internet

WAZ startet „DerWesten.de“

Seit über einem Jahr hat die WAZ-Gruppe an einem neuen Regionalportal gearbeitet. Am 29. Oktober 2007 ging der „DerWesten.de“ erstmalig online. Das Regionalportal vereint die Online-Auftritte von "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ), "Westfälische Rundschau" (WR), "Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung" (NRZ), "Westfalenpost" (WP) und "Iserlohner Kreisanzeiger" (IKZ).

derwestenDerWesten.de enthält damit Nachrichten aus 140 Städten des Ruhrgebiets, Rheinlands, Niederrheins, Sauerlands und Siegerlands, dazu aus Deutschland und der Welt. Eine Neuheit ist die Navigation über Landkarten, das so genannte Geotagging. Das Portal stellt Nachrichten, Veranstaltungen und die Onlineaktivität anderer Nutzer über Landkarten dar. So kann jeder Leser nach eigenen Auswahlkriterien erkennen, was gerade in seiner Umgebung passiert. Auch selbst gedrehte und zugekaufte Videoberichte sind auf dem Portal abrufbar. Später sollen noch Audiobeiträge hinzukommen.

Ergänzt wird der Online-Journalismus durch ausgewählte Beiträge von Bloggern. Auch die Nutzer sollen aktiv eingebunden werden, indem sie beispielsweise Artikel kommentieren. In einem großen Community-Bereich können sich die Nutzer mit anderen vernetzen, Profile anlegen, Beiträge schreiben und Fotos hochladen. Als Suchtechnologie wird auf „Fast Search“ gesetzt, das bereits bei der Orkla-Gruppe und der „Washington Post“ zum Einsatz kommt.

Chefredakteurin Katharina Borchert kann auf ein 22-köpfiges Redaktionsteam zurückgreifen, das in einem neu geschaffenen Newsroom in der Essener Zentrale arbeitet. Das Prinzip "Online first" soll dabei explizit nicht gelten. Lokal- und Mantelredakteure entscheiden nach Absprache mit dem Online-Team eigenständig über die Platzierung ihrer Nachrichten. "Zu glauben, wir hätten mit DerWesten.de ein fertiges Produkt, wäre in vielerlei Hinsicht falsch. Im Internet ist man nie ,fertig', und wir haben unsere Aufgaben für das nächste Jahr sowohl auf journalistischer als auch technischer Seite bereits definiert“, sagt Katharina Borchert.

Insgesamt hat die WAZ-Mediengruppe für den Westen 20 neue Stellen geschaffen, den überwiegenden Teil davon im redaktionellen Bereich. Die Gehälter orientieren sich dabei ausdrücklich am Print-Tarif. Die Lokal- und Regionalnachrichten steuern rund 800 Redakteure von WAZ, WR, NRZ, WP und IKZ bei. „DerWesten ist damit das umfangreichste regionale Onlineportal in Deutschland“, so der Verlag.

Mit Hilfe eines achtköpfigen Verkaufsteams will der Verlag innerhalb von fünf bis sechs Jahren seine Anlaufkosten in einstelliger Millionenhöhe über Anzeigenerlöse wieder hereinbekommen.

zurück