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17. Juni 2014 | Allgemeines

Ein starkes Medium

Zeitungsverleger in Baden-Württemberg optimistisch

„Wir brauchen Sie, die Demokratie braucht Sie, das Land braucht Sie“, sagte Ministerprä-sident Winfried Kretschmann bei der Jahrestagung der Verbands Südwestdeutscher Zeitungsverleger (VSZV). Kretschmann forderte in seiner Rede die Verlage auf, angesichts der mächtigen Medienkonzerne Google, Facebook und Apple noch mehr an einem Strang zu zie-hen.

Landtagspräsident Guido Wolf (CDU) warb als Gastredner um gegenseitigen Respekt zwischen Politik und Medien in Zeiten immer schnellerer Nachrichten. „Wir sollten uns nicht gegenseitig beschädigen.“ Wenn das Ansehen der Politiker weiter sinke, schade das indirekt auch den Jour­nalisten, so Wolf. Politik und Medien seien aber „systemrelevant“ für die Demokratie.

Der VSZV geht zuversichtlich in die Zukunft. „Wenn man die Zahlen sieht, kann man von Krise gar nicht reden“, sagte Valdo Lehari jr., Ver­bandschef und Verleger des „Reutlinger General-Anzeigers“. Die Zeitungen erreichten mit ihren gedruckten und digitalen Angeboten so viele Menschen wie nie zuvor. Nun müsse nur noch die Werbebranche wieder davon überzeugt werden, dass die Zeitungen das glaubwürdigste Medium seien.

Die unschlagbare Reichweite der Zeitungen sei eine gute Ausgangsbasis, sagte Lehari.“ Die Verlage hätten sich längst zu Medienhäusern entwickelt. Es werde weiter in die Digitalisierung investiert. Ende 2014 hätten außerdem drei Vier­tel der Zeitungen im Südwesten ein Bezahlmodell für Inhalte im Internet installiert, hieß es. Lehari beklagte, dass die Politik wohl glaube, die Zei­tungsverlage seien „grenzenlos belastbar“. Vor allem der geplante Mindestlohn sei schädlich für die Branche.

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