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14. Mai 1998 | Namen und Nachrichten

Egon-Erwin-Kisch-Preis vergeben

Der mit 25.000 Mark dotierte Egon-Erwin-Kirsch-Preis geht an Dirk Kurbjuweit, Reporter der Hamburger Wochenzeitung "Die Zeit", für sein Dossier "Die Folter war sauber und ordentlich" über die sektiererische Kolonie deutscher Siedler in Chile "Colonia Dignidad". Den zweiten Preis und 15.000 Mark erhält Kai Hermann, Reporter der Hamburger Illustrierten "Stern", für seine Reportage "Eine Liebe in Berlin", die eine "zeitgenössische Romeo-und-Julia-Version" aus dem Punker-Milieu am Berliner Alexander-Platz bietet. Den dritten Preis und 10.000 Mark errang Stephan Lebert von der "Süddeutschen Zeitung" in München für seine Reportage "Der letzte Umzug". Darin porträtiert der Autor eine 81 Jahre alte Münchnerin, die nach 50 Jahren aus ihrer Wohnung in ein Altenheim zieht und feststellt, wie das Leben auf ein paar Möbel und einige Erinnerungen zusammenschmilzt.

Mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis zeichnet die Hamburger Illustrierte "Stern" seit 1977 jährlich die besten deutschsprachigen Reportagen aus. Die Jury konnte diesmal unter 342 Reportagen aus 85 Zeitungen und Zeitschriften auswählen. Die Preise werden am 8. Juni 1998 im Verlagsgebäude von Gruner + Jahr in Hamburg übergeben.

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