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14. Juli 2000 | Namen und Nachrichten

Egon-Erwin-Kisch-Preis an Renate Flottau

Renate Flottau, Balkan-Korrespondentin des Hamburger Nachrichtenmagazins "Der Spiegel", ist Trägerin des Egon-Erwin-Kisch-Preises für die beste deutschsprachige Reportage. Flottau erhielt die mit 25.000 Mark dotierte Auszeichnung am 6. Juli 2000 in Hamburg für das "Kriegstagebuch", das sie während der NATO-Luftangriffe auf Jugoslawien führte. Das Tagebuch sei in einer Zeit "hochgradig manipulierter Informationspolitik der NATO eine der wenigen authentischen Informationsquellen gewesen", würdigte Jurysprecher Hermann Schreiber. Der mit 15.000 Mark dotierte zweite Preis ging an die freie Autorin Cornelia Kazis für ihre dokumentarische Reportage "Letzte Tage", die in der Beilage "Folio" der "Neuen Zürcher Zeitung" erschien. Die Autorin schilderte darin das Sterben einer krebskranken alten Frau und eines aidskranken jungen Mannes in einem Hospitz. Der dritte Preis und 10.000 Mark gingen an Ullrich Fichtner für seine in der "Frankfurter Rundschau" erschienene Reportage "Die verlorene Ehre des Friedrich B.", für die er Mitte Mai bereits mit dem Journalistenpreis der deutschen Zeitungen - Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet worden war.

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