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03. September 2007 | Allgemeines

Druckindustrie warnt vor steigenden Kosten

Arbeitsmarkt hat sich entspannt

Die Kunden der Druckindustrie müssen sich nach Darstellung des Bundesverbands Druck und Medien (bvdm) „auf Preiserhöhungen einstellen“. Druckereien stünden unter einem gewaltigen Kostendruck. Für viele Unternehmen könne es existenzgefährdend werden, wenn sie versuchten, die steigenden Kosten alleine zu schultern, sagte Thomas Mayer, Hauptgeschäftsführer der Organisation, am 20. August 2007 in Wiesbaden.

Der Verband bezieht sich dabei auf die Aus­wertung aktueller Zahlen für das erste Halbjahr 2007. Danach sind zum Beispiel die Preise für Zeitungsdruckpapier um 4,6 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum gestie­gen, nachdem sie auch 2006 bereits um 6,7 Pro­zent über dem Vorjahreswert gelegen hatten. Außerdem rechnet der bvdm im Lauf des Jahres mit Kostenerhöhungen für Druckfarben. Die meisten Rohstoffe und Chemikalien dafür kämen aus China, wo gerade in Vorbereitung der Olym­pischen Spiele 2008 mehr als 3.000 chemische Betriebe aus umweltpolitischen Gründen ge­schlossen worden seien.

Laut bvdm sind die Umsätze der Druckereien mit 50 und mehr Beschäftigten von Januar bis Juni 2007 um 2,2 Prozent gestiegen – und damit deutlich geringer als der Durchschnitt aller Indust­rieunternehmen (+8,0 Prozent). Die Lage auf dem Arbeitsmarkt habe sich weiter entspannt: Die Zahl der offenen Stellen für Drucker sei im zweiten Quartal um 20 Prozent auf 1.350 gestiegen. Gleichzeitig seien noch 11.000 Arbeitslose mit Druckberufen gemeldet (31 Prozent weniger als im zweiten Quartal 2006).

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