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03. Mai 2016 | Namen und Nachrichten

Druckindustrie: Tarifverhandlungen vertagt

In der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Druckindustrie am 3. Mai 2016 in Köln konnte keine Einigung erzielt werden. Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) hatte der Gewerkschaft ver.di folgendes Angebot unterbreitet: Eine Erhöhung des Facharbeiter-Ecklohns um 1,2 Prozent ab 1. Juni 2016 und eine Laufzeit von 18 Monaten (1. April 2016 bis 30. September 2017). Die Tarifparteien vertagten sich auf den 24. Mai 2016 in Berlin.

csm_bvdm_web_petrol_zusatz_24e9f896e7.pngbvdm-Verhandlungsführer Sönke Boyens erklärte: „ver.di fordert eine Erhöhung, von der sie weiß, dass viele Betriebe sie nicht überleben würden. Das ist unverantwortlich, auch gegenüber den Unternehmen und ihren Mitarbeitern, und dagegen wehren wir uns. Wir haben ein faires und begründbares Angebot vorgelegt und erwarten, dass ver.di dieses Angebot in Ruhe überdenkt.“

Das vorgelegte Angebot der Arbeitgeber berücksichtige die erneut gesunkenen Produktions- und Umsatzzahlen bei steigendem Konkurrenzdruck aus dem Ausland. Angesichts einer für das Jahr 2016 erwarteten Inflationsrate von 0,5 Prozent würde eine Erhöhung der Löhne nach dem Vorschlag der Arbeitgeber zugleich für eine Sicherung des Wohlstands sorgen.

  • Auch der BDZV steht derzeit in Verhandlungen über einen Gehaltstarifvertrag mit dem Deutschen Journalistenverband und der dju in ver.di. Die vierte Verhandlungsrunde findet am 15. Juni in Düsseldorf statt. Mehr hier

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