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08. Juli 2005 | Allgemeines

Druckindustrie: Talsohle durchschritten

bvdm erwartet 1,5 Prozent Umsatzplus für 2005

Die Druckindustrie hat die Talsohle durchschritten: bis April 2005 seien die Umsätze im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 2,5 Prozent gestiegen, berichtete der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) anlässlich seiner Jahrespressekonferenz am 5. Juli 2005 in Frankfurt am Main. Für das gesamte Jahr sei mit einem Umsatzplus von etwa 1,5 Prozent zu rechnen, für das Jahr 2006 mit etwa 2,5 Prozent.

„Der Weg aus dem Konjunkturtal ist ausgesprochen mühsam, es gibt nur eine zögerliche Aufwärtstendenz“ sagte dazu bvdm-Präsident Rolf Schwarz. Nach drei Krisenjahren mit Umsatzeinbußen von zusammen zehn Prozent habe die Branche 2004 erstmals wieder einen kleinen Zuwachs von 0,7 Prozent erreicht. Dazu hätten vor allem wachsende Werbeausgaben der Wirtschaft beigetragen, erläuterte Schwarz. Fast zwei Drittel der Umsätze mit Druckerzeugnissen hängen von der Werbung ab. Trotz der besseren Auftragslage setzte sich der Personalabbau fort. 2004 sank die Zahl der Beschäftigen im Vergleich zu 2003 um 4,5 Prozent auf rund 186.000. Die Investitionen erreichten mit einen Minus von fünf Prozent einen „Tiefpunkt“.

 

In diesem Jahr werde sich der Stellenbau nach Angaben des bvdm abschwächen, jedoch nicht zum Stillstand kommen. In den ersten vier Monaten lag die Zahl der Beschäftigten um 2,6 Prozent unter dem Vorjahresstand. Dagegen wollen die Unternehmen ihre Investitionen erstmals seit 2000 wieder erhöhen. Bei Maschinen und Programmen gebe es wegen der langen Investitionszurückhaltung großen Nachholbedarf. Die Druckindustrie in Deutschland hat 12.000 Betriebe, von denen 70 Prozent weniger als neun Beschäftigte haben. Für die Statistik werden nur Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten erfasst.

 

Internet: www.bvdm-online.de

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