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30. Juni 2003 | Allgemeines

Druckindustrie: Löhne steigen in zwei Stufen um 1,5 und 1,7 Prozent

Arbeitgeber bewerten Verhandlungsergebnis als „insgesamt vertretbar“

Die Verhandlungen über einen neuen Lohntarifvertrag in der Druckindustrie sind am 25. Juni 2003 zum Abschluss gekommen: Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) und die Gewerkschaft ver.di einigten sich darauf, bei drei Nullmonaten die Löhne und Gehälter ab 1. Juli 2003 um 1,5 Prozent und ab 1. Juni 2004 um weitere 1,7 Prozent anzuheben. Die Laufzeit des Tarifvertrags beträgt zwei Jahre. Ferner wurde verabredet, dass Veränderungen im Manteltarifvertrag frühestens ab April 2005 wirksam werden. Gleichzeitig wurde der Tarifvertrag über die Altersteilzeit um weitere drei Jahre verlängert.

Der bvdm bewertet den Abschluss als „insgesamt vertretbar“. Verhandlungsführer Dr. Wolfgang Pütz, zugleich Vize-Präsident des BDZV, betonte, dass sich die Arbeitgeber angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage, in der sich die Druckindustrie befinde, „einen niedrigeren Abschluss gewünscht“ hätten. Trotzdem seien einige wichtige Komponenten realisiert worden. „Der zweijährige Abschluss gibt unseren Unternehmen die notwendige Planungssicherheit.“ Auch entsprächen die im Verhältnis zu anderen Branchenabschlüssen relativ maßvollen Lohnsteigerungen dem engen Spielraum, der in der Branche vorhanden sei.

 

Im Gegenzug hätten die Arbeitgeber den Beschäftigten zugesichert, die Regelungen des Manteltarifvertrags über die gesamte Laufzeit fortwirken zu lassen. Der Abschluss könne somit „für beide Seiten als gelungener Kompromiss angesehen werden. Das lange Ringen um ein tragbares Verhandlungsergebnis hat sich damit gelohnt.“

 

Gehaltstarifvertrag gekündigt

 

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und ver.di haben den Gehaltstarifvertrag für Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen fristgemäß zum 31. Juli 2003 gekündigt. Der aktuelle Tarifvertrag war erst am 10. April 2003 rückwirkend zum 1. August 2002 abgeschlossen worden.

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