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17. Dezember 2002 | Allgemeines

Druckindustrie klagt über Politik

bvdm: Zu hohe Löhne gefährden Neueinstellung von Leiharbeitnehmern

Der seit Juni 2002 geltende Tarifabschluss macht den rund 13.000 Unternehmen der deutschen Druck- und Medienwirtschaft ne-ben der Konjunkturflaute schwer zu schaffen.

Einer am 9. Dezember 2002 in Frankfurt am Main vorgestellten Branchenumfrage zufolge wur-de vielen Mitarbeitern wegen des Tarifabschlus-ses gekündigt. Zugleich wollen 80 Prozent der Unternehmen künftig auf das Engagement von Leiharbeitern verzichten, wenn für diese, wie ge-plant, künftig Tariflöhne gezahlt werden müssten, berichtet der Bundesverband Druck und Medien (bvdm).

 

Der Verband appellierte zugleich an Wirtschafts- und Arbeitsminister Wolfgang Clement, die Beschlüsse zur Leiharbeit rückgängig zu machen und die Regelungen für geringfügig Beschäftigte zu entbürokratisieren. „Das Resultat unserer Blitzumfrage zeigt repräsentativ für den gesamten Mittelstand, dass unvernünftige Lohnforderungen gerade in konjunkturell und strukturell schwierigen Zeiten zu weiterem Stellenabbau führen. Wenn die politisch Verantwortlichen dazu noch Gesetze verabschieden, die Unternehmen ein flexibles und verantwortungsvolles Handeln unter betriebswirtschaftlichen Aspekten erschweren, wird es auch in Zukunft keine positiven Beschäftigungsimpulse geben“, sagte dazu bvdm-Hauptgeschäftsführer Thomas Mayer.

 

Internet: www.bvdm-online.de

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