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29. Juni 2011 | Allgemeines

Druckindustrie: Einigung im Tarifkonflikt

Bei den Tarifverhandlungen in der Druckindustrie haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaft auf einen neuen Lohntarifvertrag mit 33-monatiger Laufzeit geeinigt. Dazu erklärte der Bundesverband Druck und Medien (bvdm)

bvdm rgb m ZusatzDie Einigung sieht eine Einmalzahlung in Höhe von 280 Euro brutto mit der Lohnab-rechnung für September 2011 vor, eine lineare Lohnerhöhung von zwei Prozent ab 1. August 2012 sowie eine Einmalzahlung in Höhe von 150 Euro brutto, die mit der Lohnabrechnung im Juli 2013 ausgezahlt wird.

Auszubildende erhalten neben der vereinbarten linearen Lohnerhöhung von
zwei Prozent, Einmalzahlungen in Höhe von 140 Euro brutto sowie 75 Euro brutto, Teilzeitbeschäftigte erhalten die Einmalzahlungen anteilig.

bvdm-Verhandlungsführer Wolfgang Pütz wertete den Abschluss als einen tragbaren Kompromiss. Der Abschluss trägt der schwierigen wirtschaftlichen Situation der Branche Rechnung und gibt den Druckbetrieben eine hohe Planungssicherheit für die kommenden Jahre.

Gleichzeitig verlängern die Tarifvertragsparteien den Manteltarifvertrag unverändert um drei Jahre. Er kann frühestens zum 31. März 2014 gekündigt werden. Mit der Verweigerungshaltung hat ver.di nach Meinung der Arbeitgeber den nötigen Paradigmenwechsel im starren Tarifwerk der Branche verpasst. In den langwierigen und von vielen Streiks begleiteten Verhandlungen zum Manteltarifvertrag wurden seitens der Gewerkschaft nur kosmetische und nicht justiziable Veränderungen angeboten. Pütz: „Die Gewerkschaft hat sich damit leider notwendigen strukturellen Anpassungen verschlossen.“

Ort: Berlin

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