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09. April 2001 | Namen und Nachrichten

Druckhaus der "Rheinischen Post" eingeweiht

Die Unternehmen der Druck- und Verlagsindustrie müssen sich nach Auffassung des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Wolfgang Clement zu Handelshäusern für Information wandeln. Die Zeitungshäuser hätten nur die Wahl, sich den Herausforderungen durch das Internet zu stellen, erklärte der Ministerpräsident anlässlich der Einweihung des neuen Druckhauses der "Rheinischen Post" am 4. April 2001 in Düsseldorf. In den USA seien Verlage, Multimediahäuser, Software-Unternehmen, Telekommunikations- und Computerfirmen, Film- und Fernsehunternehmen viel enger verflochten als in Deutschland. Gleichzeitig stellte Clement die Rheinisch-Bergische Verlagsgesellschaft (RBVG) mit ihren Beteiligungen an Internet-Firmen, Fernsehunternehmen und Radiosendern als vorbildlich für den notwendigen Wandlungsprozess heraus.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der "Rheinischen Post", Clemens Bauer, appellierte an den Ministerpräsidenten, die Zeitungsverlage nicht zu diskriminieren, sondern ihnen die Chance zu geben, ihre Medienangebote zu erweitern. Der Begriff "vorherrschende Meinungsmacht" passe nicht mehr zur heutigen Medienrealität. "Zeitung kann es nicht allen recht machen" definierte der Vorsitzende des "RP"-Aufsichtsrats, Gottfried Arnold, die öffentliche Aufgabe der freien Presse: Sie stärke durch unabhängige Berichterstattung und Kommentierung die Demokratie.

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