Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

08. März 2001 | Namen und Nachrichten

Druckereien im Osten: Restrukturierung beendet

Das ostdeutsche Verlags- und Druckgewerbe hat seine Restrukturierung weitgehend abgeschlossen und die Produktivität westdeutscher Unternehmen nahezu erreicht. Das geht aus einer Untersuchung des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hervor. Insbesondere die Betriebe des Druckgewerbes haben demnach ihre Marktposition erheblich gestärkt: Von 1995 bis 1999 wurde die Produktion um rund 80 Prozent ausgeweitet. Wesentlich geringere Zuwächse konnten dagegen dem IWH zufolge die Betriebe des Verlagsgewerbes verzeichnen, die in der Mehrzahl von westdeutschen Unternehmen erworben worden waren. Sie steigerten von 1995 bis 1999 die Produktion um 17 Prozent und den Umsatz um gut 23 Prozent. Stärker als in Westdeutschland machten den Verlagen die schrumpfenden Auflagen der Tageszeitungen zu schaffen. Von 1995 bis 2000 (jeweils II. Quartal) sank die Zahl der verkauften Exemplare nach Angaben des IWH um mehr als ein Fünftel auf 3,9 Millionen. Die Einnahmen der Regionalzeitungen aus Anzeigen und Beilagen seien nach einem Anstieg bis 1995 seither jährlich um ein bis zwei Prozent zurückgegangen. Insgesamt standen 1999 rund 31.900 Frauen und Männer auf den Lohn- und Gehaltslisten der Branche; das waren zehn Prozent mehr als 1997.

zurück