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26. März 2003 | Allgemeines

Druckarbeitgeber wollen längere Laufzeit

Unternehmen brauchen Planungssicherheit/ Immer mehr Insolvenzen

Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) will bei den Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di zügig zu einem Abschluss kommen.

Dabei stehen, wie die Arbeitgeberorganisation mitteilt, zwei Dinge im Vordergrund: Angesichts der anhaltenden Konjunkturflaute könnten die Betriebe momentan keine weitere Kostenerhöhung verkraften. Darüber hinaus benötigten die Unternehmen dringend eine Planungssicherheit, die über den Zeitraum von zwölf Monaten hinausgeht, betonte der Verhandlungsführer des bvdm, Dr. Wolfgang Pütz.

 

Anlässlich der ersten Verhandlungsrunde in Frankfurt am Main am 18. März 2003 lautete das Angebot des bvdm: Ab 1. Oktober 2003 sollen die Löhne in der Druckindustrie um ein Prozent steigen; ab 1. August 2004 soll es zu einer weiteren Erhöhung um 1,2 Prozent für weitere acht Monate kommen. Damit hätte der Tarifvertrag eine Laufzeit von 24 Monaten. Im Gegenzug bieten die Arbeitgeber der Gewerkschaft an, den Tarifvertrag zur Altersteilzeit, der am 31. Juli 2004 ohne Nachwirkung auslaufen würde, um weitere zwei Jahre zu verlängern.

 

Anlässlich der Verhandlungen erklärte der bvdm, es sei nicht nachvollziehbar, warum ver.di dieses Angebot mit den Worten abgelehnt habe, die Arbeitgeber würden damit „Almosen“ verteilen. Die wirtschaftliche Lage der Betriebe sei so schlecht wie seit 20 Jahren nicht mehr, Umsätze und Produktivität zeigten sich im zweiten Jahr rückläufig, erläuterte die Arbeitgeberorganisation. Dagegen habe es in den letzten Jahren stets reale Lohnerhöhungen für die Beschäftigten der Druckindustrie gegeben. Angesichts steigender Insolvenzen von „Almosen“ zu sprechen, sei „geradezu zynisch“.

 

Die nächste Verhandlung findet am 4. April 2003 in Frankfurt am Main statt.

 

Internet: www.bvdm-online.de

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