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05. April 2007 | Allgemeines

Druckarbeitgeber legen Angebot in erster Runde vor

Gesamtvolumen fünf Prozent/ Laufzeit zwei Jahre

Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) hat am 28. März 2007 bereits in der ersten Verhandlungsrunde für den Lohntarifvertrag in der Druckindustrie ein Angebot vorgelegt. Im Gesamtvolumen beträgt es fünf Prozent für eine Laufzeit von zwei Jahren. Es beinhaltet eine Erfolgskomponente, die der unterschiedlichen wirtschaftlichen Lage der Betriebe gerecht werden soll.

Dr. Wolfgang Pütz, Verhandlungsführer der Ar­beitgeber und zugleich Vize-Präsident des BDZV, sagte: „Lohnerhöhungen müssen für alle Betriebe bezahlbar bleiben, wenn der Flächentarif nicht zerstört werden soll. Wir sind uns sicher, dass wir heute ein sehr faires und wirtschaftlich vertretba­res Angebot unterbreitet haben. Die Arbeitgeber sind damit an die Grenzen des machbaren ge­gangen.“

Das Angebot für den Abschluss eines neuen Lohnabkommens für die Druckindustrie sieht vor, dass der tarifliche Wochenlohn mit Wirkung zum 1. April 2007 um 1,8 Prozent und zum 1. April 2008 um weitere zwei Prozent erhöht wird. Fer­ner sollen bei guter Ertragslage des Unterneh­mens die gewerblichen Arbeitnehmer spätestens mit der Lohnabrechnung für Oktober 2007 bezie­hungsweise Oktober 2008 eine Einmalzahlung in Höhe von jeweils 180 Euro erhalten. Andernfalls könne, so der bvdm, die Einmalzahlung ganz oder teilweise entfallen. Das Lohnabkommen kann mit monatlicher Frist gekündigt werden, erstmals zum 31. März 2009.

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