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23. Juni 2003 | Allgemeines

Druck-Arbeitgeber enttäuscht über Verhalten der Gewerkschaft

Trotz Entgegenkommen ist ver.di nicht kompromissbereit

Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) hat trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage, in der sich die Branche befindet, anlässlich der fünften Verhandlungsrunde mit der Gewerkschaft ver.di am 6. Juni 2003 das ursprüngliche Angebot „deutlich nachgebessert“. Gleichwohl kam es zu keinem Abschluss. Die Tarifverhandlungen wurden vertagt. Neuer Verhandlungstermin ist der 25. Juni.

Die Arbeitgeberseite hatte anstelle von sechs Null-Monaten und einer Steigerung von ein Prozent ab 1. Oktober 2003 anlässlich der Verhandlungsrunde in Frankfurt am Main vorgeschlagen, die Löhne bereits nach zwei Null-Monaten zum 1. Juni 2003 um 1,4 Prozent zu erhöhen. Die zweite Erhöhung, die ursprünglich für den 1. August 2004 weitere 1,2 Prozent vorsah, sollte auf den 1. Mai 2004 vorverlegt werden und 1,4 Prozent betragen.

 

Dazu sagte der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Dr. Wolfgang Pütz: „Das Angebot ist uns angesichts der wirtschaftlichen Lage, in der sich unsere Betriebe befinden, schwer gefallen. Trotzdem wollten wir den Beschäftigten signalisieren, dass wir bereit sind, ihnen die Inflationsrate auszugleichen.“ Es sei sehr enttäuschend, dass ver.di weiterhin hartnäckig ignoriere, in welch schwierigem wirtschaftlichem Umfeld sich die Branche bewege.

 

Wie der bvdm mitteilt, sind die Umsätze im ersten Quartal 2003 erneut eingebrochen. Die Druckbranche habe bisher ein Minus von 4,4 Prozent verkraften müssen, nachdem bereits 2002 ein Minus von 5,2 Prozent zu Buche geschlagen war. In dieser Situation sei es für die Arbeitgeber völlig unverständlich, dass die Gewerkschaft weiterhin auf Blockade und Streikmaßnahmen setze, heißt es beim bvdm.“

 

Internet: www.bvdm-online.de

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