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29. Juni 2006 | Allgemeines

dpa plant neue Ausrichtung bei Technik und Redaktion

Umsätze 2005 sind erstmals seit fünf Jahren wieder gestiegen

Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) will in den kommenden Jahren Technik und redaktionelle Abläufe neu ausrichten. Bis 2009 soll die Agentur ein neues multimediales Produktionssystem erhalten, mit dem Text, Bild, Grafik und Ton direkt verknüpft werden können, kündigte der Vorsitzende der dpa-Geschäftsführung, Malte von Trotha, am 21. Juni 2006 in Hamburg an. „Wir werden unseren Kunden unsere Dienste damit besser und schneller anbieten können.“

Die Arbeit der Redaktionen soll nach Aussage von Chefredakteur Wilm Herlyn durch den am 1. Juni in der Hamburger Zentrale gestarteten Newsdesk noch enger verzahnt werden. Die ver­schiedenen Ressorts säßen dort wie in einer „permanenten Redaktionskonferenz zusammen“, erläuterte Herlyn. Die Agentur könne so immer komplexere Themen mit „mehr kreativem und initiativem Journalismus“ aufarbeiten. Nach die­sem Prinzip arbeite auch die für die Fußball-Weltmeisterschaft in Berlin eingerichtete Redak­tion, deren Angebote bei den Kunden „ein sehr positives Echo gefunden“ hätten.

Für das laufende Jahr 2006 erwartet von Trotha ein Ergebnis leicht über Plan – trotz der erhebli­chen zusätzlichen Kosten für die Fußball-WM und der Ausgaben für das neue Produktionssystem NPI (Neue Produktions-Infrastruktur). Auch bei den Töchtern werde ein Ergebnis über Plan er­wartet. Darüber hinaus kündigte von Trotha noch für 2006 neue Produkte an.

Im Jahr 2005 hatte die dpa erstmals seit fünf Jahren wieder mehr Umsatz erwirtschaftet. Durch zusätzliche Einnahmen unter anderem im Bildbe­reich stiegen die Erlöse im Vergleich zum Jahr 2004 um 0,7 Prozent auf 94,7 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss wuchs von 1,6 Millionen auf 2,1 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter ging um durchschnittlich vier Prozent auf 784 Perso­nen (2004: 816) zurück. Bei den Auslandsdiens­ten konnte die dpa GmbH über Umsatzzuwächse beim deutschsprachigen Europadienst und den Weltnachrichtendiensten in Arabisch und Spa­nisch berichten. Beim englischsprachigen Dienst habe es dagegen einen Rückgang gegeben. Neu eingeführt wurde ein Weltnachrichtendienst in Portugiesisch, der nach Auskunft von dpa-Ge­schäftsführer Michael Segbers derzeit von 18 Zeitungen in Brasilien bezogen wird. Zufrieden zeigte sich die dpa mit dem Abschneiden der zehn Tochterunternehmen. Alle hätten Gewinne erzielt und zusammen das Ergebnis der Mutter deutlich übertroffen. Der Umsatz in der dpa-Gruppe stieg von 112,1 Millionen auf 115,7 Millio­nen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter in der Gruppe ging von durchschnittlich 1.111 auf 1.089 zurück.

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