Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

25. Februar 2005 | Ausland

dpa-Korrespondent flieht aus Simbabwe

Angesichts zunehmenden Drucks der Behörden in Simbabwe hat der Korrespondent der Deutschen Presse-Agentur (dpa), Jan Raath, den autoritär regierten afrikanischen Staat verlassen. „Ich musste befürchten, jeden Augenblick verhaftet zu werden“, sagte Raath am 18. Februar 2005 in Johannesburg. Der Journalist, der seit 1994 für dpa aus Simbabwe berichtete und auch für die britische Tageszeitung „The Times“ arbeitet, gehörte zu einen kleinen Gruppe Berichterstatter, die vor Ort für ausländische Medien tätig waren. Die Polizei hatte zum Wochenauftakt ohne Durchsuchungsbefehl zwei Tage lang die Büros mehrerer Korrespondenten durchsucht und dabei auch von Spionageverdacht und illegaler Tätigkeit gesprochen. Raath begründete dies mit den Ende März anstehenden Parlamentswahlen. Die Polizei suche nach Vorwänden, um die Presse im Vorfeld mundtot zu machen. Das Internationale Presse-Institut (IPI) in Wien hat die Vorgänge in Simbabwe drei Tage später scharf kritisiert und die Regierung aufgefordert, „ihre zynischen und andauernden Übergriffe gegen die Medien zu unterlassen“.

zurück