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03. Juli 2001 | Allgemeines

dpa-Gruppe verzeichnet Rekordjahr

Umsatz um 8,5 Prozent gesteigert / Karlheinz Röthemeier als Aufsichtsratsvorsitzender bestätigt

Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) habe 2000 ein Rekordjahr verzeichnet und den Umsatz um 8,5 Prozent auf 236,2 Millionen Mark gesteigert, sagte dpa-Geschäftsführer Walter Richtberg anlässlich der Bilanzpressekonferenz der Agentur in Hamburg am 27. Mai 2001. Das Rekordjahr sei "Grund genug zur Freude, aber nicht zum Ausruhen".

Das Mutterhaus, die Deutsche Presse-Agentur GmbH, erzielte 2000 einen Jahresüberschuss nach Steuern von knapp 6,76 (1999: 1,33) Millionen Mark. Der Umsatz sei trotz schärferen Wettbewerbs um 5,2 Prozent auf 208,5 Millionen Mark gestiegen, erläuterte Richtberg. Online-, Grafik-, Auslands- und Selektionsdienste hätten zweistellige Wachstumsraten verzeichnet. Um ein Prozent gewachsen sei das klassische Geschäft mit den Basis- und den Landesdiensten; positiv entwickelt habe sich auch der Bildbereich, bei dem es laut Richtberg 2000 erstmals gelungen sei, schwarze Zahlen zu schreiben.

Die Zahl der Beschäftigten in der dpa-Gruppe stieg im Jahr 2000 auf 1.129 (1999: 1.096). Den Gesellschaftern werde für 2000 eine Dividende von zehn Prozent auf das Stammkapital gezahlt. Der Auftragsbestand sei so hoch wie nie zuvor, teilten Richtberg und dpa-Chefredakteur Wilm Herlyn ferner mit. Die weit überwiegende Zahl der dpa-Kunden speziell im Bereich Zeitungen hätten Drei- oder Fünfjahresverträge abgeschlossen.

Als eine der wichtigsten redaktionellen Veränderungen im vergangenen Jahr nannte Herlyn den Umzug des Ressorts Politik Deutschland nach Berlin. Die nun enge Verzahnung zwischen dem Basisressort und den Redakteuren in Berlin werde die Berichterstattung weiter verbessern: "Qualität ist unser wichtigstes Ziel - in allen redaktionellen Bereichen", sagte Herlyn. Eine positive Resonanz bei den Kunden habe beispielsweise die Regionalisierung der Landesdienste und die Neuorganisation der Sportberichterstattung in Ost- und Mitteldeutschland ausgelöst. Ferner kündigte dpa an, das Angebot ihrer Online-Dienste weiter auszubauen. So soll im zweiten Halbjahr 2001 ein Web-TV-Dienst angeboten werden, wobei die Agentur die Videobeiträge für das Internet nicht selbst produzieren, sondern einkaufen wolle.

Am Tag zuvor hatte die Gesellschafterversammlung der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg den Aufsichtsrat bestätigt. Die turnusmäßig nach drei Amtsjahren ausscheidenden Mitglieder Hermann Elstermann (Osnabrück), Laurent Fischer (Bayreuth) und Florian Lensing-Wolff (Dortmund) wurden wieder in das Gremium berufen. Udo Kolb (Leutkirch), Nikolaus Brender (Mainz) und Mathias Döpfner (Hamburg/Berlin) - im vergangenen Jahr kooptiert - wurden ebenfalls gewählt. Ausgeschieden sind Harald Pehlke (Kiel) und Herbert C. Ordemann (Bremen). Der Aufsichtsrat erneuerte in seiner konstituierenden Sitzung das Mandat seines Vorsitzenden, Karlheinz Röthemeier (Mainz).

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