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11. Mai 2007 | Namen und Nachrichten

DJV kritisiert Knebelvertrag bei Beyoncé-Tournee

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat Text- und Bildjournalisten davon abgeraten, den Akkreditierungsvertrag zu den Konzerten des US-Popstars Beyoncé in Deutschland zu unterschrei­ben. „Weder Journalistinnen und Journalisten noch die Medien sollten die Bestimmungen dieser Knebelverträge akzeptieren“, sagte der DJV-Bun­desvorsitzende Michael Konken am 3. Mai 2007. Der Vertragstext gestatte nach Angaben des DJV zum Beispiel Fotos nur während der ersten 30 Sekunden des Konzerts. Spätestens mit Beginn des ersten Songs dürften Fotografen nach dem Willen der Konzertagentur keine Aufnahmen mehr machen. Fernsehkameras sollen nach der ersten Minute des ersten Songs abgeschaltet werden. Fotoagenturen und Internetmedien seien generell nicht zu den Konzerten zugelassen. Der Knebelvertrag sei ein „eklatanter Verstoß gegen die Freiheit der Berichtserstattung, kritisierte Kon­ken. Hier werde einmal mehr der Versuch unter­nommen, die Medien für die PR-Zwecke einer Künstleragentur zu vereinnahmen. In den ver­gangenen Jahren hatten Fotografen, Zeitungen und Nachrichtenagenturen mehrfach scharf ge­gen Konzertveranstalter und Künstler protestiert, die durch Knebelverträge die Berichterstattung in ihrem Sinne lenken wollten.

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