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13. September 2007 | Allgemeines

Digitales Radio benötigt lokale und regionale Angebote

APR: keine Einigung zwischen Privatradio und ARD zu Digitalfrequenzen

Zwischen der ARD und den privaten Radio-veranstaltern hat es keine Einigung über die Nutzung digitaler Frequenzen gegeben. An¬ders lautenden Berichten ist die Mitglieder-versammlung der Arbeitsgemeinschaft Priva¬ter Rundfunk (APR) am 4. September 2007 in Berlin entgegengetreten. Die Interessenvertre-tung der lokalen und regionalen Radioanbie¬ter machte dabei deutlich, dass sie keiner Lö¬sung zustimmen werde, die auf regionale Ka-pazitäten für das digitale Radio verzichtet.

„Der zu Recht geforderte Big Bang für das di­gitale Radio benötigt von Anfang an auch lokale und regionale Angebote“, betonte der APR-Vor­sitzende Felix Kovac. Hintergrund der Klarstellung sind Meldungen im Umfeld der Internationalen Funkausstellung in Berlin, wonach sich ARD und Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) geeinigt hätten, dass das digitale Radio zunächst mit 15 bundesweiten und 30 landes­weiten Programmen ausgebaut werden soll, ohne dass lokale und regionale Angebote berücksich­tigt würden. „Der VPRT vertritt nur einen Teil der privaten Radiobranche, nämlich in erste Linie landesweite Sender, die von dieser Entwicklung profitieren würden.“ Die APR stehe hingegen für über 200 Radiounternehmen mit einer deutlich größeren Anzahl von Programmen und Mitarbei­tern, machte Kovac deutlich. Radio sei lokal und regional verankert und müsse daher auch auf dieser Ebene digitalisiert werden. Anderenfalls drohe ein massiver Wettbewerbsnachteil.

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