Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

29. Oktober 2009 | Allgemeines

Die Zukunft des Internets ist mobil - aber noch fehlen die Nutzer

Die kritische Masse ist noch nicht erreicht, zu wenig Nutzer besitzen in Deutschland bisher Endgeräte, mit denen ein Surfen im Netz über den reinen Unterhaltungswert hinaus auch effektiven Nutzen bringen würde. Aber die Zukunft des Internets ist mobil, davon zeigte sich Martin Richartz (Vodafone, München) bei der Podiumsdiskussion "Usability versus Content" bei den Medientagen München am 28. Oktober 2009 überzeugt. Sein Argument: "Gerade in den armen Erdteilen der Welt besäßen die Menschen keine PCs und kaum Zugang zum Internet, aber jeder hat ein Handy".

Usability versus Content small"Die Zeit ist reif", bestätigte auch Eugen Russ, Geschäftsführer des Vorarlberger Medienhauses (Schwarzach/ Österreich). Es gebe ungeheure Möglichkeiten, die bisher kaum ausgeschöpft seien. Während sich das Internet, bildlich gesprochen, in der „Bronzezeit“ befinde, seien die Industrie und mit ihr die Verlage noch in der „Steinzeit“. Allerdings verhinderten die prohibitiven Verbindungskosten in Deutschland eine größere Akzeptanz in der Bevölkerung und damit auch eine schnelle Entwicklung.

Bereits sehr zufrieden sein mit den mobilen Klickraten kann Bild-mobile nach den Worten von Robert Bosch (Axel Springer Media Impact, Berlin). Für eine konsequente Vermarktung an Werbekunden sei es jedoch noch zu früh. Bosch berichtete von Unterschieden im Vergleich zur Onlinenutzung: Während Bild-Online die ersten „Peaks“ morgens ab 8.30 Uhr messe, wenn die User ihre PCs im Büro hochführen, und dann wieder um die Mittagszeit, rufe der mobile User bereits um 7.00 Uhr/ 7.30 Uhr schnell Informationen ab, wenn er an der Bushaltestelle oder am Bahnhof stehe.

Axel Frick, Geschäftsführer „Neue Westfälische“ (Bielefeld) ergänzte, dass die meisten Klicks beim Angebot seines Titels auf journalistische Inhalte zugriffen. Bemerkenswert sei auch, dass die mobilen Nutzer zu 40 Prozent nationale News abfragen, wärend dies die Online-Surfer nur zu fünf Prozent täten. Eine typische mobile Anwendung nicht nur seines Hauses sei der Fußballticker. Die „Arminia“ hat auch auf dem mobilen Portal der „Neuen Westfälischen“ einen eigenen Button.

zurück