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17. Februar 2005 | Namen und Nachrichten

„Die Zeit“ und WAN kämpfen für Giuliana Sgrena

Die Chefredaktion und die Geschäftsführung der Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“ haben an die Entführer der italienischen Journalistin Giuliana Sgrena appelliert, die Berichterstatterin umgehend freizulassen. „Wir vertrauen darauf, dass die Regierungen in Rom und Berlin alles in ihren Kräften stehende tun, um das Leben unserer Kollegin zu retten“, heißt es in einer Pressemitteilung der Zeitung. Sgrena ist Korrespondentin der italienischen Tageszeitung „Il Manifesto“ und berichtet seit zwei Jahren auch für „Die Zeit“ regelmäßig aus dem Irak. Zu Beginn des Irak-Krieges im Frühjahr 2003 veröffentlichte „Die Zeit“ ihr Bagdader „Tagebuch“. In der Ausgabe vom 10. Februar verurteilen die drei größten muslimischen Vereinigungen in Deutschland in einem gemeinsamen Aufruf das verbrecherische Handeln der Entführer im Irak auf das Schärfste. Diesen Aufruf veröffentlicht die Redaktion der „Zeit“ auch auf Arabisch und Türkisch und druckt damit erstmals Texte in türkischer oder arabischer Sprache. Kontakt: Die Zeit, Elke Bunse, Telefon 040/3280-217.

 

Auch der Weltverband der Zeitungen (WAN) in Paris äußerte seine Empörung über die Entführung der italienischen Journalistin. Gleichzeitig erneuerte die Organisation ihren Aufruf zur Freilassung der französischen Journalistin Florence Aubenas, Korrespondentin der Tageszeitung „Libération“, und ihres Übersetzers Hussein Hanun al-Saadi, von denen es seit dem 5. Januar 2005 kein Lebenszeichen gebe. Der WAN rief die Medien auf, nicht nachzulassen in ihrer Berichterstattung über die gefährlichen Arbeitsbedingungen für Journalisten im Irak, die immer häufiger Ziel von Kidnappern würden.

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