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03. April 1997 | Allgemeines

Die meisten Bundesbürger haben Zeitungsabo

Studie: Baden-Württemberg Spitzenreiter in der "Abo-Rangliste"

Nach einer repräsentativen Umfrage des Offenbacher Marplan-Instituts unter 2553 Personen bekommen 61,4 Prozent der Bundesbürger täglich eine Zeitung ins Haus geliefert.

An der Spitze der Abonnenten-Rangliste liegen die Baden-Württemberger mit 67,7, die Menschen im Gebiet Sachsen/Thüringen (67,1) und die Bayern (66,9). Für Nordrhein-Westfalen wurde eine Quote von 62,5, für Niedersachsen /Schleswig-Holstein/Hamburg 59,1 und für das Gebiet Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland 54,2 Prozent ermittelt. Während aus den nordöstlichen Bundesländern Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg noch 63,2 Prozent gemeldet wurden, liegt der Anteil der Abonnenten in Berlin bei 33,2 Prozent.

Fast gleichhohen Leserquoten bei Männern und Frauen stehen Differenzen in den unterschiedlichen Alters- und Einkommensgruppen gegenüber. Mit zunehmendem Alter steigt der Abonnentenanteil kontinuierlich von 44,2 bei den jüngsten Lesern (bis 24 Jahre) auf 73,6 Prozent bei den ältesten (über 65). Bei den Einkommensgruppen reicht der Anteil von 46,3 Prozent (unter 2000 Mark Haushaltsnettoeinkommen) bis 74,1 Prozent (über 5000 Mark).

Zum Zeitungsabonnement haben sich fast zwei Drittel aller Leser aus freien Stücken und ohne äußeren Anstoß entschieden. Besonders häufig ist das in den östlichen Bundesländern der Fall. Die Westdeutschen - allen voran die Nordrhein-Westfalen - lassen sich gerne werben. Bei der Leserwerbung bieten offensichtlich die von den Zeitungen ausgesetzten Prämien einen Anreiz. Fast zwölf Prozent haben sich von einem Bekannten werben lassen, der dafür eine Sachprämie von den Verlagen erhielt. Nur etwa halb soviel wurden von einem Verlagsvertreter geworben.

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