Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

15. Februar 2001 | Veranstaltungen

Die Kunst des schönen Schreibens

Um die Kunst in den Worten beziehungsweise um die Kunst des schönen Schreibens geht es in zwei Ausstellungen, die derzeit in Berlin zu sehen sind. In der oberen Halle der Nationalgalerie wird seit dem 3. Februar (und noch bis zum 16. April 2001) eine sensationelle Wort-Licht-Installation der Amerikanerin Jenny Holzer gezeigt. Holzer war in der Bundesrepublik erstmals einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden, als sie 1993 ein Magazin der "Süddeutschen Zeitung" mit dem der Druckerschwärze zugesetztem (freiwillig gespendeten) Blut von Frauen aus dem früheren Jugoslawien drucken ließ, um ein Zeichen für die gequälte Zivilbevölkerung und insbesondere die misshandelten und getöteten Frauen zu setzen. Holzers aktuelle Berliner Installation arbeitet mit deutsch/englischen Truisms (Merksätzen oder Wahrheiten), die - von der Decke des eleganten Mies van der Rohe-Baus herab - jeden Abend leuchtend suggestive Sogkraft entfalten und sich durch Spiegelung in das Dunkel der Berliner Nacht fortsetzen. (Neue Nationalgalerie, Kulturforum, Am Potsdamer Platz).

Im Internet: www.smb.spk-berlin.de

Um Kalligrafie, die Kunst des schönen Schreibens, geht es in der Ausstellung "Siegel des Sultans", die seit dem 3. Februar (und noch bis zum 8. April 2001) in der Stiftung Deutsche Guggenheim Berlin gezeigt wird. Mit der ersten umfassenden Ausstellung osmanischer Kaligrafie in Deutschland werden mehr als 70 Handschriften und Kalligrafien herausragender türkischer Schreibkünstler von der zweiten Hälfte des 15. bis ins frühe 20. Jahrhundert gezeigt. Die reich illustrierten Manuskripte und kalligrafischen Kompositionen stammen aus der Sammlung des Sakip Sabanci-Museums an der Sakip Sabanci-Universität in Istanbul (Deutsche Guggenheim Berlin, Unter den Linden 13 - 15, Eingang Charlottenstraße, täglich 11.00 Uhr bis 20.00 Uhr).

Im Internet: www.deutsche-guggenheim-berlin.de

zurück