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16. Dezember 2008 | Allgemeines

Die Krise als Normalfall? Wachstumspotenziale nutzen

Prognos Themenreport „Zeitungen 2012“

Die Nettowerbeeinnahmen der deutschen Zeitungen werden 2012 rund 475 Millionen Euro niedriger liegen als im Jahr 2007, schreibt die in Basel/Berlin ansässige Prognos AG in ihrem Mediareport „Zeitungen 2012“. Auch in der Schweiz komme es zu Verlusten; hier werden den Titeln gegenüber 2007 rund 80 Millionen Euro fehlen. In Österreich, wo die Werbeumsätze auf einer Bruttostatistik basieren, fällt die Entwicklung laut Prognos „von den Zahlen weniger einschneidend“ aus. Nach einem Rückgang der Werbeerlöse für 2009 sollen sie im Jahr 2012 um rund elf Prozent höher liegen als 2007

Finanz-und Wirtschaftskrise haben zur Folge, heißt es weiter, dass notwendige Produkt- und Serviceinnovationen schwieriger durchsetzbar und finanzierbar würden. So würden den Zei­tungsverlagen zunehmend personelle Ressour­cen und Investitionsmittel/-sicherheiten fehlen. Um zu den Gewinnern zu gehören und gestärkt die künftige Entwicklung gestalten zu können, müssten Verlage die „Kapitallokation optimieren und in Wachstum und Innovation investieren“. Danach eröffnen sich Wachstumsperspektiven für die Verlage im Internet und in digitalen Ge­schäftsfeldern. So würden – auch während der Wirtschaftskrise – die Ausgaben für Onlinewer­bung kontinuierlich zunehmen, nach Erwartungen von Prognos zwischen 2007 und 2012 in Deutschland um 85 Prozent, in Österreich um 100 Prozent und in der Schweiz um 80 Prozent. Allerdings könnten auch steigende Erlöse im di­gitalen Bereich nicht die Einnahmeverluste in Printwerbung ausgleichen.

Langfristig könnten die Zeitungsverlage, heißt es bei Prognos weiter, aufgrund ihrer hohen re­gionalen Kompetenz und ihrer Glaubwürdigkeit bei Lesern und Werbekunden ihre Stärken wei­terhin ausspielen. Der neue Mediareport „Zeitun­gen 2012“ will Verlage dabei unterstützen, „eine Gesamtstrategie für Print und Online zu definie­ren und die für sie zentralen Fragen zu beant­worten. Autoren des 100 Seiten starken Themen­reports sind Jan Todt und Caroline Uhrmann; er kostet 2.590 Euro (zuzüglich Mehrwertsteuer).

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