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20. Dezember 2007 | Digitales

Deutsche Verleger setzen auf Videowerbung

Für das Geschäft der deutschen Verleger im laufenden Jahr sind vor allem klassische Banner, kontextabhängige Werbung und E-Mail am wichtigsten. Die größten Umsatzeinnahmen erwarten sich deutsche Publisher von großen Rectangle-Bannern, Textlinks, klassischen Bannern und Skyscrapern, zeigen die Ergebnisse einer advertising.com-Umfrage. Advertising.com hat die Online-Umfrage in Zusammenarbeit mit dem englischen Marktforschungsunternehmen Skopos unter Website-Betreibern im Advertising.com Netzwerk in neun europäischen Ländern durchgeführt.

Schon heute unterstützen deutsche Websites die wichtigsten Werbemittelformate wie Banner (100 Prozent), Adressgenerierung (79 Prozent), E-Mail (79 Prozent), Suche, Rich Media, kontextabhängige Werbung und Pop Unders (jeweils 64 Prozent). Im Vergleich zu den anderen europäischen Publishern haben deutsche Websites bei Adressgenerierung und Suche die Nase deutlich vorn. Und im Gegensatz zu Publishern aus anderen Ländern gab es in der Umfrage kein Werbemittelformat, das von deutschen Publishern nicht angeboten wird.

Obwohl Video-Werbung 2007 noch keine große Bedeutung für Publisher haben wird, gehen die Teilnehmer der Befragung von Advertising.com davon aus, dass 2008 in diesem Bereich die meiste Entwicklungsarbeit investiert wird. Die Untersuchung zeigt Video-Werbung klar auf dem Vormarsch. Mehr als ein Drittel aller befragten Publisher in Deutschland bieten auf ihren Websites Streaming-Inhalte an. Von denen, die bis jetzt keine derartigen Inhalte haben, gaben ein Drittel an, dass sie diese innerhalb der kommenden 18 Monate mit aufnehmen möchten. 86 Prozent der deutschen Befragten bieten aktuell Pre-Roll Banner (Video-Werbung, die vor dem gewünschten Inhalt gezeigt wird) an, gefolgt von In-Banner (Video-Werbung innerhalb von Bannern) mit 57 Prozent. Im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Märkten hat Deutschland sowohl die höchste Anzahl an Websites, die 30-sekündige Video-Anzeigen anbieten, als auch die höchste Anzahl an Websites, die begleitende Werbebanner ("Companion Banners") zur Video-Werbung anbieten.

Ihre gesamten Werbeeinnahmen 2007 generieren die befragten Publisher zu 71 Prozent von reinen Online-Unternehmen und 29 Prozent von Offline-Unternehmen. Von deutschen Publishern wird dies mit 66 Prozent aus Online-Unternehmen und 34 Prozent aus Offline-Unternehmen sehr ähnlich eingeschätzt. Den größten prozentualen Anteil am Werbegeschäft ihrer Webseite generieren die Befragten aus Cost-Per-Click-Kampagnen, gefolgt von kontextabhängiger Werbung und Cost-Per-Action- bzw. Cost-Per-Lead-Kampagnen. Der Suchfunktion (kontextabhängige oder bezahlte Platzierung) wurde hierbei die geringste Bedeutung beigemessen.

Bei der Wahl von Online-Werbenetzwerken sind den deutschen Publisher folgende Eigenschaften wichtig: die Einnahmen (71 Prozent) gefolgt von der Anzeigenqualität und die unkomplizierte Beziehung zum bzw. partnerschaftliche Einstellung des Netzwerkes (jeweils 57 Prozent). 64 Prozent der deutschen Publisher gaben an, dass sie eher einen niedrigen TKP (Kosten per 1.000 Anzeigenimpressionen) akzeptieren würden als ihr Inventar unverkauft zu lassen. Im europäischen Durchschnitt würden nur 51 Prozent einen niedrigen TKP für ihr Inventar akzeptieren.

Quelle: Advertising.com, internet world business, acquisa, absatzwirtschaft, wuv.de

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