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23. April 2015 | Namen und Nachrichten

Deutsche Content Allianz zum Welttag des geistigen Eigentums

DCA.JPGDer 26. April ist Welttag des geistigen Eigentums 2015. Vor diesem Hintergrund haben die Köpfe der Deutschen Content Allianz (DCA) die Bedeutung des geistigen Eigentums für die Branchen der Kreativwirtschaft unterstrichen:

  • Helmut Heinen, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger e.V. (BDZV): "Professioneller Journalismus ist die tragende Säule für eine freie und umfassende Meinungsbildung. Ohne einen robusten Schutz des geistigen Eigentums der Verlage und ihrer Mitarbeiter wäre die vielfältige Presselandschaft mit über 300 Qualitätszeitungen in Deutschland nicht denkbar. Das Urheberrecht ist und bleibt eine der Grundlagen der Sicherung von Pressefreiheit."

  • Der Koordinator der Deutschen Content Allianz Jürgen Doetz (VPRT): „Kreative Inhalte und ihre Verfügbarkeit sind für unserer demokratische Gesellschaft unverzichtbar – auch in hoch-entwickelten digitalen Infrastrukturen. Für die digitale Ökonomie ist das Zusammenspiel von Netzen und Inhalten entscheidender Erfolgsfaktor. Nur wenn diese Prämissen im Konsens der Stakeholder endlich respektiert werden, kann eine zukunftsweisende digitale Agenda erfolgreich gestaltet werden.“

  • Tom Buhrow, Intendant des WDR: „Die Akzeptanz, die unsere Angebote Tag für Tag erfahren, spiegelt auch die Wertschätzung für die künstlerischen und journalistischen Leistungen all derer, die dazu beitra-gen. Die Achtung ihrer Urheberrechte, die einen wichtigen Anreiz setzen, weiterhin kreativ zu sein, muss uns auch in Zukunft leiten – nicht nur am Welttag des geistigen Eigentums.“

  • Dr. Thomas Bellut, Intendant des ZDF: “Ein modernes technologieneutral gestaltetes Urheberrecht sollte zur Akzeptanz des geistigen Eigentums in der Gesellschaft beitragen. Neue moderne und flexible Rechteklärungsinstrumente würden mehr legale Nutzungsmöglichkeiten bieten und damit zur Pirateriebe-kämpfung beitragen.“

  • Prof. Dieter Gorny, Präsident des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. (BVMI): „Das geistige Eigentum ist das Herz der Kreativwirtschaft, die mit 145 Milliarden Euro Umsatz und mehr als 1 Mio. Erwerbstä-tigen in Deutschland nicht nur ein wesentlicher kultureller Faktor, sondern auch ökonomisch von außerordentlicher Bedeutung ist. Wenn diese enorme Kraft erhalten bleiben soll, muss die Möglichkeit der Refinanzierung ‎von Investitionen der Kreativen und ihrer Partner in einem funktionierenden Markt gewährleistet sein. Unabdingbare Voraussetzung dafür ist die gesellschaftliche Anerkennung des Wertes von geistigem Eigentum auch und vor allem im Digitalen Raum.“

  • Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender GEMA: „Geistige Eigentumsrechte schützen nicht nur Krea-tivität und kulturelle Vielfalt, sie sind auch ein Motor für neue Geschäftsmodelle und Innovationen im digitalen Bereich. Urheber und Kreative müssen endlich fair an der Wertschöpfung in der digitalen Wirtschaft beteiligt werden. Die aktuelle Diskussion über die Modernisierung des europäischen Rechtsrahmens für geistige Eigentumsrechte ist daher eine Chance, das Potenzial der Kultur- und Kreativwirtschaft für Wachstum und Arbeitsplätze in Europa voll auszuschöpfen.“

  • Jan Herchenröder, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Drehbuchautoren (VDD): "Kreativität wird als Öl des 21. Jahrhundert bezeichnet. Damit hieraus Brennstoff für die Kulturindustrie wird, bedarf es professioneller Strukturen und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, die die Existenzgrundlagen von Musikern, Künstlern, Journalisten und Autoren und damit die Qualitätsstandards ihrer Arbeiten sichern. Wer den Wert von geistigem Eigentum anerkennt, muss sich auch für faire Vergütungen der Urheber und den Schutz vor Piraterie einsetzen."

  • Alfred Holighaus, Präsident der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V. (SPIO): „Filme, Bücher, Artikel und Songs sind stark gefragte Güter, die von Kreativen geschaffen und bereit gestellt werden. Sie gehören zu einem Markt, der mehrfach wertvoll ist: als Garant der kulturellen Vielfalt unserer Gesellschaft und als Teil der digitalen Ökonomie. Ihren Wert als geistiges Eigentum zu respektieren und darum auch angemessen zu honorieren, ist wirtschaftlich und gesellschaftlich geboten."

  • Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V: „Das geistige Eigentum garantiert die Freiheit, die Autoren und ihre Partner wie beispielsweise Verlage brauchen, um selbstbestimmt arbeiten und ohne Abhängigkeit von staatlichen Subventionen ihren Lebensun-terhalt verdienen zu können. Damit leisten sie und einen wertvollen Beitrag für eine freie Gesellschaft. Diese Errungenschaft der Moderne ist Grundlage der Presse- und Meinungsfreiheit und hat unabhängig vom technischen Wandel auch in der digitalisierten Welt Gültigkeit.“

  • Alexander Thies, Vorsitzender des Produzentenallianz-Gesamtvorstands: "Deutschlands Wohlstand gründet sich auf die geistige Schaffenskraft seiner Menschen. Die Kreativwirtschaft ist wesentlicher Motor für Kreativität und Innovation auch in anderen Wirtschaftsbereichen. Filme und ihre immer neuen Digitaltechnologien spielen dabei eine wichtige Rolle. Als Unterhaltungs- und Bildungsmedium tragen sie außerdem zur Identitätsstiftung der Menschen bei. Um die notwendigen Investitionen tätigen und die Nachfrage der Bürgerinnen und Bürger nach kreativen Inhalten passgenau auch in Zukunft befriedigen zu können, brauchen wir verlässliche Rahmenbedingungen. Diese sichern unseren entscheidenden Beitrag zur kulturellen Vielfalt in Deutschland und Europa."

Der Welttag des geistigen Eigentums wurde durch die UNESCO angeregt und im Jahr 2000 von der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) erstmals ausgerufen. Er findet jedes Jahr am 26. April statt.

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