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21. Oktober 2013 | Allgemeines

Deutsche Content Allianz: Bundesregierung muss sich mehr für die Kreativwirtschaft einsetzen

BDZV-Präsident Helmut Heinen fordert fairen Ausgleich zwischen Suchmaschinen und Inhalteanbietern

Themen: Google, Deutsche Content Allianz, Online

Die Kultur- und Medienbranche fordert von der nächsten Bundesregierung ein stärkeres Urheberrecht im Internet. Die bisherige Koalition sei bei der Durchsetzung der Rechte von Kreativen im Netz enttäuschend gewesen, erklärte die Deutsche Content Allianz am 7. Oktober 2013 in Berlin.

Zudem unterstrich BDZV-Präsident Helmut Heinen den Handlungsbedarf etwa bei Suchmaschinen wie Google: „Das Vorgehen der EU-Kommission gegen Google ist der Prüfstein dafür, ob das Wettbewerbsrecht eine faire Suche und einen gerechten Ausgleich zwischen Suchmaschinen und Inhalteanbietern im Internet zukünftig sicherstellen kann. Wenn das nicht gelingt, ist der Gesetzgeber gefragt.“

Dem Bündnis gehören neben Medien- und Kulturverbänden – darunter der BDZV – auch ARD und ZDF an. Nach Angaben der Allianz beschäftigt die Kreativindustrie rund eine Million Menschen und erwirtschaftet jedes Jahr etwa 140 Milliarden Euro. Durch illegale Nutzung werde die Zukunft der Branche aufs Spiel gesetzt. Gegen Missbrauch schlägt das Bündnis unter anderem ein Warnhinweismodell vor. Wer etwa Filme oder Musik im Netz illegal nutze, solle zunächst verwarnt werden und bei weiteren Verstößen mit Strafen rechnen müssen.

Die auf die Internet-Technologie beschränkte „Netzpolitik“ sei gescheitert, sagte der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Musikindustrie, Dieter Gorny. Notwendig sei, Inhalte und Technik in eine vernünftige Balance zu bringen. Erst durch hochwertige Inhalte bekomme das Netz einen praktischen Mehrwert, sagte Gorny.

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