Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

01. Oktober 2001 | Namen und Nachrichten

De Stoppani: Redaktionelle Leistung nicht verschenken

Die New Economy ist alles andere als tot“, lautete eine der Thesen, die der Verlagsdirektor der „Neuen Zürcher Zeitung“ (NZZ), Marco E. de Stoppani, zum Auftakt des Fachprogramms beim Zeitungskongress am 18. September 2001 in Berlin formulierte. Noch immer sei die Liquidität der Finanzmärkte recht hoch. Nur würden jetzt die Unternehmen sorgfältiger ausgesucht. Die „NZZ“ habe vor zwei Jahren die Online-Aktivitäten zur zweiten Säule ihres Kerngeschäfts erhoben. Dies sei aus der Überzeugung geschehen, dass sich das Online-Medium allmählich zu einem wichtigen, das Printmedium ergänzenden Instrument zur Wahrnehmung der publizistischen Aufgabe entwickeln werde. Notwendig sei es allerdings, schränkte der Verlagsdirektor ein, dass redaktionelle Leistung im Netz nicht länger verschenkt werde. Er sei der festen Überzeugung, dass künftig die Inhalte und nicht die Technik der Grund sein werden, warum Menschen mediale Dienstleistungen nutzen. De Stoppanis Vision: „Wenn eine Gruppe von bedeutenden Verlegern sich dazu entschließen könnte, ihre publizistischen Leistungen im Internet gegen Entgelt zu vermarkten, hätte das eine enorme Signalwirkung. Ich bin gerne dabei und ermuntere dazu – selbstverständlich in vollem Respekt vor Ihrem strengen Kartellrecht.“

zurück