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10. November 1997 | Namen und Nachrichten

CPJ: Sechs Journalisten ausgezeichnet

Für ihre Verdienste um die internationale Pressefreiheit wurden am 23. Oktober 1997 in New York sechs Journalisten aus sechs Nationen mit dem International Press Freedom Award ausgezeichnet. Das Komitee zum Schutz der Journalisten (CPJ) hat die Würdigung zum siebten Mal an Berichterstatter verliehen, die ihre Freiheit und ihr Leben riskiert haben, um unabhängig zu informieren. Die Preisträger sind: die seit 1995 inhaftiert Christine Anyanwu aus Nigeria, Chefredakteurin des Nachrichtenmagazin "The Sunday Magazine"; die Amerikanerin Ying Chan und der Taiwanese Shieh Chung-liang vom Magazin "Yazhou Zhoukan" in Hongkong; Viktor Ivancic, Chefredakteur der kroatischen Wochenzeitung "Feral Tribune"; die Sonderkorrespondentin des unabhängigen russischen Fernsehens NTV, Yelena Masyuk, sowie Freedom Neruda, leitender Redakteur der führenden unabhängigen Tageszeitung "La Voie" in Cote d'Ivoire (Elfenbeinküste). Wegen ihrer neutralen, oft regierungskritischen Berichterstattung hätten sie, so CPJ, Strafverfolgung, Morddrohungen, Gefängnisstrafen oder körperliche Mißhandlungen erleiden müssen. Gene Robert, Vorsitzender des CPJ und leitender Redakteur der "New York Times", hob bei der Verleihung hervor, daß das Fehlen einer freien Presse immer auch auf das Fehlen von Freiheit und Demokratie in einem Staat hindeute: "Mit der Auszeichnung dieser Journalisten senden wir eine Botschaft an alle Unterdrücker der Presse, daß Zensur unvereinbar ist mit Demokratie."

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