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08. April 2003 | Ausland

CPJ: 2002 weniger Reporter getötet

Die Zahl der bei ihrer Arbeit getöteten Journalisten ist im Jahr 2002 weltweit zurückgegangen, unter anderem deshalb, weil es weniger globale Konflikte gab. Auf der anderen Seite stieg aber die Zahl der Reporter, die im Zuge ihrer Arbeit inhaftiert wurden, das zweite Jahr in Folge an. Das geht aus dem Jahresbericht des Komitees zum Schutz von Journalisten (Committee To Protect Journalists/CPJ) hervor, der am 31. März 2003 in Washington veröffentlicht wurde. Danach saßen Ende 2002 136 Journalisten im Gefängnis (ein Anstieg von 15 Prozent gegenüber 2001 und von 68 Prozent gegenüber 2000). Die meisten Inhaftierungen gab es laut CPJ in China. 19 Journalisten wurden weltweit als „direktes Resultat“ ihrer Arbeit getötet, die niedrigste Zahl seit 1985 – in diesem Jahr begann das Komitee erstmals, Statistiken zu führen. Die meisten dieser Reporter verloren der Bilanz zufolge ihr Leben nicht bei der nachrichtlichen Verfolgung von Konflikten, sondern wurden als direkte Vergeltungsmaßnahme für ihre Berichterstattung über Themen wie Korruption in Ländern wie Kolumbien, Russland und Pakistan getötet.

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