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23. März 1999 | Allgemeines

Clinton-Interview zum Internationalen Tag der Pressefreiheit

BDZV bietet Redaktionspaket für Zeitungen / Umfrage im Internet

Anläßlich des "Internationalen Tags der Pressefreiheit" am 3. Mai 1999 führt der BDZV auf seiner Homepage (bdzv.de) eine aktuelle Umfrage zum Thema "Was bedeutet für die Pressefreiheit - hat die Pressefreiheit Grenzen?" durch. Die Umfrage wird auch vom Weltverband der Zeitungen (WAN) in Paris begleitet. Per E-mail können sich Journalisten weltweit zu diesem Thema äußern und gleichzeitig nachlesen, was andere Kollegen meinen.

Gemeinsam mit dem BDZV und anderen nationalen Verlegerverbänden wird der Weltverband der Zeitungen auch in diesem Jahr wieder ein Redaktionspaket zusammenstellen, das die Zeitungen für ihre Berichterstattung zum 3. Mai einsetzen können. Enthalten sind: Ein Exklusiv-Interview mit US-Präsident Bill Clinton, mehrere Essays namhafter verfolgter Autoren und Journalisten wie Professor Doan Viet Hoat aus Vietnam und Faraj Sarkuhi aus Iran, Fallstudien über in Haft gehaltene Journalisten, Daten und Infografiken sowie Anschauungsmaterial zum Kampf um die Pressefreiheit. Das Material kann ab Ende März im Internet abgerufen werden über bdzv.de oder wan-press.org.

Kontakt:
WAN
Jim Vinh, I.T. Manager
Fax: 00331/47 42 49 48
E-mail:jvinh@wan.asso.fr.

Der 3. Mai wird seit dem Jahr 1992 als "Internationaler Tag der Pressefreiheit" gefeiert. Hintergrund war die traurige Tatsache, daß auch zum Ende des 20. Jahrhunderts in vielen Ländern dieser Erde immer noch Journalisten, Redakteure und Verleger nur deswegen belästigt, verhaftet, tätlich angegriffen oder sogar ermordet werden, weil sie die Wahrheit sagen. Publikationen werden zensiert und verboten, Verlage mit Bußgeldern belegt oder geschlossen, weil sie den Regierungen mißliebig sind.

Der 3. Mai steht für den Jahrestag der Erklärung von Windhoek, einer 1991 von afrikanischen Journalisten ausgearbeiteten Grundsatzerklärung mit der Forderung nach freien, unabhängigen Medien auf dem afrikanischen Kontinent und in aller Welt. Seither wird weltweit mit dem "Internationalen Tag der Pressefreiheit" der im Kampf für die Pressefreiheit gebrachten Opfer gedacht und Druck auf diejenigen Staaten ausgeübt, die ihren Bürgern dieses Grundrecht weiterhin vorenthalten. Die Botschaft des 3. Mai lautet, daß jeder Journalist überall auf der Welt das Recht haben muß, frei und ohne Angst berichten zu können.

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